Lörrach Das Quartierscafé brummt

Gutes Essen, gute Gespräche: Das Quartierscafé im Gemeindehaus St. Fridolin wird bestens angenommen. Archivfoto: Jekle Foto: Die Oberbadische

Das Quartierscafé im Gemeindehaus St. Fridolin hat sich in den gut eineinhalb Jahren seines Bestehens zu einem beliebten Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren gemausert. Wenn der monatliche Schnitzeltag startet, dann strömt’s, und die ehrenamtlichen Helfer um Dieter Funk und Marno le Moult kommen ganz schön ins Schwitzen.

Lörrach (ra). Für viele Ältere hat sich der Wochenmarkt mit anschließendem Rendez-vous in der Rathausgasse seinen festen Platz im Kalender erobert. Und es sind nicht nur Besucher aus dem Stadtteil, die sich zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen oder einem preisgünstigen Mittagessen zusammenfinden. Inzwischen hat sich schon manch eine Freundschaft daraus ergeben. Zwar ist „Schniposa“ der absolute Hit, aber auch Chili con carne, Pfannkuchen oder Geschnetzeltes finden großen Zuspruch: das Ganze immer mit einem frischen Salat und Nachtisch.

Weil aber bekanntlich nicht nur Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhalten und die Gesundheit gerade im Alter nicht zu kurz kommen sollte, gibt’s zuvor eine muntere Gymnastikstunde mit Barbara Noske-Kothe. Mit großem Einfühlungsvermögen und Erfolg: die Einrichtung einer zweiten Gymnastikgruppe steht an.

Und da das Quartierscafé ein „Ableger“ des Fördervereins des Seniorenzentrums am Buck ist, werden auch die Heimbewohner nicht vergessen, die nicht mit dem behindertengerechten Bus von der Höhe zu einem Gang über den Wochenmarkt und anschließender Einkehr gebracht werden können.

Eine neue Initiative wird ebenfalls gern angenommen: im Foyer des Zentrums steht ihnen am Markttag ein liebevoll dekorierter Wagen mit frischem Obst aus einem Bauernhof in der Region zur Verfügung. Auch Besucher dürfen sich gern einen Apfel oder ein paar Erdbeeren nehmen.

Inzwischen hat sich das „Café Fridolin“ auch über die Stettener Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Einige Gäste werden vom Tüllinger oder dem Hünerberg kostenlos zu Hause abgeholt und wieder heimgebracht.

Dass viele helfende Hände gebraucht werden, um ältere Mitbürger regelmäßig und wohnungsnah zu unterstützen und in ihren Alltag einige fröhliche Stunden zu bringen, dürfte kaum verwundern. So suchen die Verantwortlichen händeringend nach freiwilligen Helfern, die, sei es in der Küche oder im Speiseraum, anpacken – am liebsten natürlich mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Schließlich sollen auch wechselnde Ausstellungen in den Räumlichkeiten, die die Pfarrei St. Fridolin kostenfrei bereitstellt, immer mal wieder Einblick in die Aktivitäten heimischer Hobbykünstler geben. Wie auch außerhalb des Mittwochtreffs das eine oder andere Angebot zu Freizeitgestaltung und geselligem Zusammensein aussehen könnte, daran feilt der Vorstand des Fördervereins derzeit noch.

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