Lörrach Das Singen verbindet

Mit starkem Ausdruck und vielseitigem Liedgut feierte die Singgemeinschaft Lörrach ihr großes Jubiläum. Foto: Ursula König Foto: Die Oberbadische

Von Ursula König

Lörrach-Haagen. Mit einem gelungenen Jubiläumskonzert feierte die Singgemeinschaft Lörrach am Samstag in der Schlossberghalle in Haagen ihr 40-jähriges Bestehen. Dazu gehört der Gemischtchor, der von Karl Gehweiler geleitet wird. Doch es gab noch mehr zu feiern: Die „New Formation“, die ebenfalls zum Chor zählt, feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen.

Seit dieser Zeit pflegt die Singgemeinschaft auch eine intensive Freundschaft zum Chor „Meracante“ aus der Partnerstadt Meerane. Als Gastchor ergänzte er das vielseitige Jubiläumsprogramm mit eigenem Profil, dass Dirigent Heiko Kühne und sein Ensemble schwungvoll und mit starkem Ausdruck auf die Bühne brachten. Vor großem Publikum wurde der Abend ganz der Freude am Singen gerecht. Unterschiedliche Stilrichtungen boten für jeden Geschmack etwas und zeigten ein beachtliches und sorgsam einstudiertes Repertoire.

Was macht die Anziehungskraft des Singens aus? Darauf hatte die Vorsitzende der Singgemeinschaft Susanne Karrasch eine überzeugende Antwort – im Originalton in alemannischer Sprache: „Singen ist eine Therapie und gut für die Emotion, baut Stress ab und fördert die Konzentration.“ Und dieser unbeschwerte Elan flog sofort zum Publikum über. Mit dem „Phantom der Oper“ nach der Musik von Andrew Lloyd Webber überraschte die Singgemeinschaft mit einer phänomenalen Leistung. Als Schattengestalt geisterte das „Phantom“ zwischen den Musikern und den Zuhörern durch die Halle, während Markus Koch den gesanglichen Solopart übernahm.

Gemeinsamer Abschluss

Gemeinsam mit dem Gesangverein Weil wurde hier die faszinierende Unterwelt der Pariser Oper heraufbeschworen und die Anziehungskraft der Dunkelheit, die auf die Hauptdarstellerin Christine (Susanne Hagen) wirkt.

Den letzten Teil des umfangreichen Programms bestritt der Chor „New Formation“ unter der Leitung von Roland Koch. Die Sänger machten sich auf eine Weltreise, die den Facettenreichtum ihres Liedgutes ausgezeichnet spiegeln konnte. So waren beliebte Klassiker wie „Love changes everything“ und „La Bamba“ ebenso vertreten wie Hits von Michael Jackson, das aus Schweden stammende Stück „Gabriellas Song“, Anleihen aus Afrika und Gospelmusik.

Er durfte nicht fehlen, der krönende Abschluss: Alle drei Chöre stimmten gemeinsam die deutsche Version des Liedes „That´s what friends are for“, „Dafür sind Freunde da“ an und ließen keine musikalischen Wünsche mehr offen. u  Weitere Solisten: Franck Bénefice, Judith Koch, Christian Maiß, Sebastian Pfleiderer, Kontrabass Beatrice Wygandt, Cajon Lukas Schlegel, Bass Siegfried Bohnert, Schlagzeug Carsten Auerbach

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