Lörrach Das wird teuer

Lörrach - Die Spuren der Starkregenereignisse im Juli sind an manchen Stellen noch immer sichtbar, an anderen Orten wurden die Schäden jedoch bereits beseitigt und beschädigte Asphaltdecken und Gräben wieder hergestellt. Insgesamt rechnet der Fachbereich Straßen, Verkehr, Sicherheit mit außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von rund 250 000 bis 280 000 Euro wie Fachbereichsleiter Klaus Dullisch am Donnerstag im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) vorstellte.

Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic dankte in der Sitzung nicht nur erneut Feuerwehr, THW sowie Werkhof für ihren Einsatz, sondern auch dem Fachbereich für die schnelle Beseitigung der Schäden. Allerdings sind noch lange nicht alle der mehr als 20 Punkte im Stadtgebiet abgearbeitet.

Besonders viel zu tun gab es am Stammbachgraben in Tumringen, der nach dem Unwetter „wie ein Wildbach“, so Dullisch, aussah. Allein an dieser Stelle entstanden für die Instandsetzung Kosten von rund 60 000 Euro. Der Gewässerrand wurde mit großen Steinen gesichert, Großabstürze und wassergefüllte Vertiefungen, sogenannte Auskolkungen, beseitigt, berichtete Dullisch. Außerdem wurden die Durchgängigkeit und die Gewässersohle wieder hergestellt.

Asphaltarbeiten auf 250 Quadratmetern

In der Luckestraße mussten für etwa 25 000 Euro auf einer Fläche von 250 Quadratmetern Asphaltarbeiten durchgeführt werden, zudem wurde ein Durchlass ertüchtigt. Die gleiche Summe wurde auch in der Hüsinger Straße investiert. Hier umfasste die Maßnahme die Bankette, ein Schachtbauwerk, Asphaltarbeiten sowie die Auf-Dimensionierung der Rohrleitungen.

Sofortmaßnahmen wurden auch im Neubaugebiet Belist eingeleitet, wo zahlreiche Keller und Tiefgaragen überflutet wurden. Für 4000 Euro wurde ein zusätzlicher Notgraben erstellt und Gräben im grünen Tal ausgebaggert. Hier sind aber laut Dullisch noch weitere Maßnahmen und Änderungen notwendig, die mit rund 35 000 Euro zu Buche schlagen werden.

Nach der Schadensbeseitigung ist das Thema indes nicht erledigt, wie Dullisch betonte. „Das wird uns weiter beschäftigen.“ Insbesondere für Tüllingen, Tumringen sowie geplante Neubaugebiete seien weitere Untersuchungen notwendig.

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