Lörrach. Die Schöpflin Stiftung engagiert sich seit 15 Jahren für die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ihr Ziel: nichts Geringeres als die Schaffung einer besseren Zukunft. Die Villa Schöpflin, das Zentrum für Suchtprävention, gilt seit Jahren als herausragendes Beispiel für bedarfsgerechte und nachhaltige Prävention. Indes widmet sich die Stiftung auch den Themen „Bildung“ und „Zivilgesellschaftliches Engagement“ – bundesweit und mit einem Ansatz, der innerhalb der deutschen Stiftungslandschaft außergewöhnlich ist. Im Gespräch mit Bernhard Konrad erläutern Stifter Hans Schöpflin und der geschäftsführende Vorstand Tim Göbel Arbeit, Anspruch und Intention der Stiftungsaktivititäten

Herr Schöpflin, vor 15 Jahren haben Sie gemeinsam mit ihren Geschwistern Heidi Junghanss und Albert Schöpflin die Stiftung gegründet. Engagiert haben Sie sich gleichwohl schon zuvor auf gesellschaftlich relevanten Feldern. Was war der entscheidende Impuls für dieses Engagement?
SCHÖPFLIN: Das auslösende Moment war 1995 der Tod unseres Sohnes. Dieses Ereignis hat bei mir eine Phase der Besinnung eingeleitet. Mir wurde klar, dass Geld keinen Selbstzweck hat. Man sollte dem Geld einen Sinn geben. 1997 habe ich damit begonnen, mich zu engagieren, zunächst ohne Stiftung. Dieses Engagement mündete in die Gründung der Schöpflin- Stiftung auf dem Brombacher Anwesen meiner Eltern und der „Panta Rhea Foundation“ in den USA.

Ein zentrales Element meiner Überlegungen war das Thema „Prävention“, vor allem mit Blick auf Drogenkonsum. Der Ansatz ist: nicht erst handeln, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sondern es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.
 
Sie waren seinerzeit ein erfolgreicher Unternehmer in den USA. Weshalb haben Sie Deutschland den Rücken gekehrt?
SCHÖPFLIN: Ich hatte bereits in den 60er Jahren in den USA studiert, kannte das Land also ganz gut. Abschied nahm ich, nachdem mein Vater das Unternehmen in einer schwierigen Situation an die „Quelle“ verkaufen musste. Vor mir öffnete sich plötzlich ein Loch. Ich war Unternehmersohn und wurde schon in meiner Erziehung auf den Eintritt und die Leitung der Firma vorbereitet. Im Nachhinein betrachtet, musste ich einfach weg, um meine eigene Identität zu finden.

Ich arbeitete zunächst für einen deutschen Unternehmer, der in die USA expandieren wollte. Er suchte jemanden der ihm half, dort ein geeignetes Unternehmen zu finden, dieses zu erwerben und auszubauen.
 
Womit genau haben Sie dort ihr Geld verdient?
SCHÖPFLIN: Mit 20 000 Dollar bin ich in die USA gegangen: Das war mein Vermögen. Ich ging für Wertkauf/Mann Mobilia mit Sitz in Karlsruhe in die USA, als Führungskraft in dem von Hugo Mann mehrheitlich übernommenen Handelsbetrieb. Schon nach wenigen Monaten hat die Chemie zwischen Mann und seinem amerikanischen Geschäftspartner nicht mehr gestimmt. Letztlich schied dieser aus, und ich wurde quasi über Nacht Vorstand eines Handelsunternehmens mit 50 Häusern und 10 000 Angestellten.

Ich selbst habe mich in dieser Phase weder auf die eine, noch auf die andere Seite gestellt, aber eine klare Haltung zu den Dingen eingenommen. Dies hat dazu geführt, dass mich eben jener amerikanische Unternehmer nach einiger Zeit fragte, ob ich nicht zu ihm wechseln wolle – was ein großer Vertrauenbeweis war. Tatsächlich habe ich daraufhin die Seiten gewechselt und mit einem einzigen Haus neu angefangen. Wie sich zeigte, war das Konzept sehr erfolgreich.
 
Anfang der 80er Jahre habe ich mich dann mit dem Einverständnis des Firmeninhabers selbstständig gemacht und bin in unterschiedliche Unternehmen mit Risikokapital eingestiegen.
 
Was kann man sich darunter vorstellen?
SCHÖPFLIN: Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen Kapitalstock, mit dem ich mich mit hohem Risiko an jungen Unternehmen beteiligen konnte. Und weil sich diese gut entwickelten, habe ich gutes Geld verdient.
 
Weshalb sind Sie nach Deutschland zurückgekommen?
SCHÖPFLIN: Ich habe Amerika in den 60er, 70er und bis in die 80er Jahre als das Land der Freiheit und fast unbegrenzten Möglichkeiten erlebt. Dieses Land hat sich seit den 80er Jahren drastisch verändert. Die Polarisierung zwischen Republikanern und Demokraten, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, der Rassismus – all das habe ich mit zunehmender Sorge verfolgt. Schon 2012 habe ich gesagt: Das wird nicht gut gehen.

Hart ausgedrückt: Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem die Demokratie immer mehr ausgehöhlt wird. Wir sehen ja, was in Amerika heute läuft. Insofern war es die richtige Entscheidung für mich, die USA wieder zu verlassen. Ich habe dem Land dennoch nicht den Rücken gekehrt und bin geschäftlich noch immer in den USA aktiv. Mein Büro befindet sich noch in San Diego und beschäftigt dort acht Leute. Auch meine Stiftung arbeitet weiter. Aber politisch und moralisch ist das Land für mich bankrott.
 
Wie beschreiben Sie die generellen Ziele der Schöpflin Stiftung?
SCHÖPFLIN: 2002 wurden wir mit der Villa Schöpflin als Zentrum für Suchtprävention aktiv, 2004 haben wir in Kooperation mit dem Kinderhaus auf dem Bühl den Hort „Gärtnerhaus Schöpflin“ gegründet. Im April 2011 konnten wir das Kinderhaus Schöpflin (Kita) und den Werkraum Schöpflin eröffnen. Das sind Programme, die wir in Eigenregie betreiben. In den USA haben wir dagegen vor allem Nichtregierungsorganisationen (NGO) finanziell gefördert. Dieses Praxis wollte ich auch mit meiner Rückkehr bei der Schöpflin Stiftung etablieren.

GÖBEL: Wir engagieren uns auf den Feldern Prävention, Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement. Unsere Hauptzielgruppe sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Zwei zentrale Begriffe schälen sich in unserer Arbeit immer weiter heraus: Bewusstseinsbildung – wir wollen jungen Menschen dabei helfen, ein waches, kritisches Bewusstsein für die Welt und gleichzeitig Selbstbewusstsein zu entwickeln. Dies ist die persönliche Ebene. Der zweite Begriff – „Demokratieförderung“ – ist mit der systemischen Ebene verknüpft. Dahinter steckt im Grunde das Ziel, dass wir in 50 oder 100 Jahren noch immer in einer starken Demokratie leben möchten.

SCHÖPFLIN: Beide Seiten sind mir ein echtes Anliegen. Auch darum, weil ich sehe, wie die Demokratie in den USA Stück um Stück ausgehöhlt wird.

GÖBEL: Wir experimentieren in diesem Zusammenhang auch mit alternativen Formen der Beteiligungsprozesse und der Wissensproduktion. Und wir unterstützen NGOs, die sich mit der Weiterentwicklung der Demokratie auseinandersetzen.
 
Wie arbeitet die Stiftung?
GÖBEL: Die Stiftung besteht aus den fünf Bereichen Villa Schöpflin, Werkraum Schöpflin, Gärtnerhaus Schöpflin, Kinderhaus Schöpflin und Förderstiftung. Zudem finanzieren wir derzeit in Brombach gegenüber dem Schöpflin-Gelände „Fabric“ als Sonderprojekt.
 
Die eine Seite ist operativ tätig, das heißt, wir betreiben die von Hans Schöpflin genannten Angebote, beschäftigen eigene Angestellte in der Suchtprävention etc. Die andere Seite ist die der Förderung: Wir geben mit der Förderstiftung anderen Leuten Geld, damit sie Dinge tun können, die wir für unterstützenswert halten. In der Förderstiftung überführen wir die Idee, mit der Hans Schöpflin sein Geld verdient hat, in den sozialen Sektor. Wir geben Risikokapital in NGOs, soziale Initiativen und soziale Unternehmen, die sich auf vier Themenfeldern engagieren: Flucht und Integration, gemeinnütziger Journalismus, faire und nachhaltige Wirtschaft sowie Übergang von der Schule zum Beruf.
 
Mit unserem Kapital können Projekte aus diesen Bereichen weiterentwickelt und größer gemacht werden. Ich nenne als Beispiel Kiron in Berlin, die Flüchtlingsuniversität. Wenn wir es schaffen, dass Kiron irgendwann nicht nur 100 sondern 1000 oder vielleicht 10 000 Flüchtlinge bilden kann, steigt natürlich die Wirkung.
 
Dieser gedankliche Ansatz wurde aber schon 2002 geboren, als die Villa Schöpflin ihre Präventionsarbeit im Landkreis aufnahm. Schon wenige Jahre später war das Alkoholpräventions-Programm HALT (Hart am Limit) bundesweit in 160 Kommunen transferiert worden. Wir helfen den NGOs bei genau diesem Prozess. Wir sind wie Trüffelschweine und suchen die aus unserer Sicht interessantesten Initiativen und Ideen und entwickeln sie weiter.
 
Jüngstes Beispiel?
GÖBEL: Natürlich recherchieren wir, bevor es zu einem Treffen kommt – wir analysieren das Geschäftsmodell, schauen uns die Zahlen an... Seit einigen Monaten reden wir mit zwei jungen Leuten aus München, die eine Zeitarbeitsfirma für Geflüchtete anbieten, mit der diese in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Die beiden Gründer von „Social Bee“ stehen jetzt vor der Frage, ob sie ihre Idee auch in anderen Städten Deutschlands umsetzen können. Dafür brauchen sie pro Jahr 100 000 Euro. Das unterstützen wir und mittlerweile drei weitere Stiftungen, die wir vom Mitmachen überzeugen konnten.
 
Wie viele Leute beschäftigen sich mit diesen Förderungen und wie viele Projekte fördern Sie?
GÖBEL: Mit jedem der vier Themenfelder beschäftigt sich eine Person, derzeit fördern wir 42 Projekte.

Wie finanzieren Sie das alles?
SCHÖPFLIN: Die Stiftungsaufgaben werden aus meinen nach wie vor bestehenden geschäftlichen Aktivitäten finanziert. Mein Kapital liegt nicht in der Stiftung, sondern ich verdiene weiterhin Geld damit. Wir haben ein jährliches Budget, das ich aus meinem unternehmerischen Vermögen heraus bestreite.
 
Wie sehen Sie ihre eigene Rolle in diesem Geflecht. Sind Sie auch ein bisschen ein Mäzen?
SCHÖPFLIN: Ich sehe mich gewiss nicht als Mäzen. Ich würde mich viel eher als aktiven Philantropen bezeichnen. Was ich als Unternehmer gelernt habe, versuche ich in diese Philanthropie hineinzutragen.
 
Sie sind aus Kalifornien nach Brombach zurückgekommen. Ihre Stiftung agiert bundesweit. Wie verorten sie diese zwischen den USA, Berlin und Lörrach? Welche Bedeutung hat das Regionale für Sie?
SCHÖPFLIN: Wir möchten in jedem Fall eine regionale Rolle spielen, sind aber mit unserer Fördertätigkeit auf nationaler Ebene und in Einzelfällen sogar im benachbarten Ausland tätig. Die Stiftung steht nicht nur auf einem Bein.

GÖBEL: Und das soll auch so bleiben. Dass etwa Can Dündar hier war, wäre uns wohl nicht gelungen, wenn wir nicht deutschlandweit aktiv wären. Gleichzeitig stellen wir unser hier aufgebautes Wissen Förderpartnern zur Verfügung. Das hat etwas sehr Produktives, diese Heimat in Lörrach-Brombach zu haben und gleichzeitig in der Welt zuhause zu sein.

SCHÖPFLIN: Wenn wir nur regional tätig wären, hätten wir eine ganz ander Stellung gegenüber anderen Stiftungen. Das ist mir sehr wichtig: Wenn wir mit unserer Anschub- und Risikofinanzierung gute Arbeit leisten, dann wird früher oder später eine andere Stiftung sagen: Die wissen, was sie tun – hier steigen wir auch ein. Und wenn sich das idealerweise wiederholt, können wir unser Engagement zurückfahren und neue Organisationen unterstützen.
 
Dieses Modell ist eher unüblich in Deutschland.
GÖBEL: Das ist tatsächlich so. Zum einen gibt es wenige Stiftungen, die sowohl regional als auch überregional aktiv sind. Zum anderen: Die meisten Stiftungen geben ausschließlich projektgebundene, zeitlich befristete Mittel. Auch in Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise gab es viel Projektförderung. Dagegen geben nur wenige Stiftungen risikoorientiertes Geld oder Kapital für Strukturförderung. Letztere wird von uns in der Regel auf drei bis fünf Jahre gewährt. Die NGOs können dabei selbst über die Verwendung dieser Mittel entscheiden. Damit können sie auch Kosten übernehmen, die sonst oftmals nicht durch Projektmittel gedeckt sind. Miete, Buchhaltung, Kommunikation, IT, das Gehalt für den Gründer: All das wird von anderen Stiftungen oftmals nicht finanziert. Genau dieses Geld, das keiner zahlen will, finanzieren wir.
 
Uns geht es mit all diesen Aktivitäten darum, neben den öffentlichen, staatlichen Akteuren und den privatwirtschaftlichen einen dritten, zivilgesellschaftlichen Akteur wie NGOs in unserer Gesellschaft zu verankern – und zwar auch als Gegengewicht zu den anderen beiden. Wir glauben, dass dies zu einer gesunden Gesellschaft dazugehört.
 
Sie verfolgen derzeit auf der Brache in der Franz-Ehret-Straße ein sehr ungewöhnliches Projekt: Fabric. Zunächst sollten dort Wohnungen gebaut werden. Doch seit einigen Monaten wird ein neuer Ansatz verfolgt. Wie würden sie ihn beschreiben?
SCHÖPFLIN (schmunzelt): Versuchen Sie’s?

GÖBEL: Wir drehen bei Fabric den bekannten Prozess um. Der alte Gedanke bis Dezember 2016 war, dass sich ein kleiner Kreis von Menschen um Hans Schöpflin einen Entwurf für 70 Wohnungen mit einem generationenübergreifenden Konzept ausdenkt. Dann läuft der Standardprozess durch.
 
Das wurde in Lörrach eigentlich für eine gute Idee gehalten.
GÖBEL: Wir drehen es trotzdem um. Bevor über städtebauliche Wettbewerbe gesprochen wird, wollen wir die Bürger fragen: Was wird hier wirklich gebraucht? Ich stelle in Frage, dass einer von uns hier am Tisch sicher weiß, was gebraucht wird. Der Ansatz von Fabric-Leiter Christoph Schäfer und seinem Team ist es, das „Wissen der Vielen“ zu heben, um dann in einem Prozess etwa zu entwickeln, das verschiedene Interessen abbildet. Die Stiftungsinteressen fließen darin ein, aber wir möchten auch den Bedarf „der Anderen“ ermitteln. Das braucht Zeit. Demokratie findet nicht nur am 24. September statt, sondern auch zwischen den Wahlen.
 
Bei diesem Ansatz muss sich eine gewisse Zahl von Bürgern beteiligen. Und: Letztlich wird man immer nur einen schmalen Ausschnitt dessen abbilden können, was gewünscht wird.
GÖBEL: Aber: Jede Stimme soll gehört werden. Im kommenden Jahr startet die „Wunschproduktion“ und sammelt Ideen und Gedanken für das Gelände. Alle Einreichungen werden dann verdichtet, kombiniert und ausgewertet.
 
Wo liegt der Unterschied zum städtischen Leitbildprozess?
GÖBEL: Die Aktivierung findet anders statt. Um ein Beispiel zu nennen: Die Künstlerin Margit Czenki bemalt seit sechs Wochen täglich den Bauzaun auf der Brache. Sie hat in dieser Zeit rund 200 Gespräche geführt. Sie nutzt diese Gespräche auch, um die Leute zu aktivieren, weist sie auf die Möglichkeit hin, ihre Wünsche zu artikulieren. Es gibt in diesem Sinne zahlreiche weitere Aktionen.

SCHÖPFLIN: Wir wissen, dass wir hier experimentieren. Aber der vorige Prozess hatte das Ergebnis sehr schnell vorweggenommen und sich dann in Fragen der Architektur verloren. Es blieb keine Zeit, gründlich darüber nachzudenken, was hier in zehn oder zwanzig Jahren wirklich gebraucht wird. Auf diesem Gelände bietet sich nun die Chance, anders an eine Fläche heranzugehen.

GÖBEL: Als Stiftung erfüllen wir eine gesellschaftliche Funktion. Dazu gehört auch, dass wir Innovationsproduzenten sind. Hierfür müssen Stiftungen aber auch die Bereitschaft zum Experiment mitbringen. Natürlich ist das ein Luxus, den sich der Staat oder die freie Wirtschaft so oft nicht leisten kann oder will. Im Idealfall können wir aber mit den Systemverantwortlichen zusammenarbeiten und Innovation produzieren.
 
Sie sind zuversichtlich, genügend Menschen in diesem Prozess zu erreichen. Eine nennenswerte Anzahl von Bürgern möchte sich aber gar nicht erreichen lassen und einbringen. Für diese Bürger ist Demokratie selbstverständlich, die latente Unzufriedenheit mit der Politik und der eigenen Situation gehört mitunter einfach dazu.
SCHÖPFLIN: Die meisten Deutschen wissen gar nicht, wie gut es ihnen geht. Auf der anderen Seite habe ich tatsächlich auch den Eindruck, dass die Neigung zur Unzufriedenheit in Deutschland ziemlich ausgeprägt ist.

GÖBEL: Wir sollten zumindest versuchen, mehr Brücken zu den Bürgern zu bauen. Es gibt mehr Menschen, die sich engagieren wollen, als wir auf den ersten Blick glauben. Damit wächst die Identifikation mit Projekten.
 
Können Bürger mehr bewirken, als sie selbst für möglich halten?
SCHÖPFLIN: Wir haben die Beispiele doch schon vor der eigenen Haustür in Lörrach. Nehmen Sie die Gruppe „Fairnetzt“, in der sich seit einiger Zeit zahlreiche Bürger auf vielfältige Weise engagieren. Dass Bürger viel erreichen können, davon bin ich 100-prozentig überzeugt.