Lörrach Dem Traumberuf auf der Spur

Beim Vitra-Workshop konnten die designinteressierten Schüler selbst ans Werk gehen. Foto: Claudia Schäfer

Lörrach - Was möchte ich später einmal machen? Wo liegen meine Stärken? Und was hat Fußballspielen eigentlich mit Berufswahl zu tun? Am vergangenen Freitag beschäftigen sich die Schüler der Oberstufe am Allgemeinbildenden und an den Beruflichen Gymnasien der FES Lörrach einen ganzen Tag lang mit diesen Fragen.

Mit unterschiedlichen Modulen und Methoden konnten sie ihrem Traumberuf auf die Spur kommen. Am Morgen absolvierten die Schüler der Jahrgangsstufe 1 den ersten Teil des so genannte BEST Seminar (BErufs- und STudienorientierung). Dort beschäftigten sich die Schüler damit, ihre persönlichen Ziele, Stärke und Werte zu entdecken und einzuordnen, um eine fundierte und den eigenen Fähigkeiten und Interessen entsprechende Studien- und Berufswahl zu treffen.

Zur gleichen Zeit nutzten die Schüler der neunten Klassen die Gelegenheit, direkt vor Ort verschiedene Unternehmen zu erkunden. Sie besuchten zum Beispiel Vitra in Weil am Rhein, Energiedienst in Rheinfelden, den Formen- und Werkzeugbauer Zahoransky in Todtnau sowie Technische Textilien Lörrach.

Jobinfobörse

Für die Schüler der Eingangs- und Jahrgangsstufe (Kl. 10 und 11) ging der Tag weiter mit der Jobinfobörse. In halbstündigen Vorträgen erzählten Vertreter der unterschiedlichsten Berufsgruppen aus ihrem Berufsleben. Unter anderem konnten die Schüler hören, wie die Auswahlverfahren fürs Medizinstudium heute aussehen, welche Zugangsvoraussetzungen bei der Polizei gelten oder was man als Psychotherapeut eigentlich macht. Besonders interessant ist es, wenn ehemalige Schüler der FES zurückkommen und aus ihrem Alltag berichten, wie Lukas Powollik, Student der Geowissenschaften an der Uni Basel. Vor allem die Vielfalt der vorgestellten Berufe begeisterte die Schüler: „Die haben mir persönlich bei gewissen Entscheidungen sehr stark geholfen“, sagt eine Elftklässlerin.

Die FES ist sehr froh, bei solchen Veranstaltungen mit einer Vielzahl an Bildungspartnern zusammenarbeiten zu können. Erst vergangene Woche konnte die schon seit mehreren Jahren bestehende Zusammenarbeit mit Endress+Hauser in Maulburg in einem Kooperationsvertrag verankert werden. Für beide Institutionen sind solche Partnerschaften ein Gewinn. In Zeiten des Fachkräftemangels können so Hemmschwellen bei den Schülern abgebaut werden, wenn sie Neues ausprobieren können und im Kontakt zu Azubis direkt erfahren können, was es bedeutet, eine Ausbildung zu absolvieren. Nicht umsonst ist mittlerweile die Berufsorientierung auch im Gymnasium ein wichtiger Bestandteil des Bildungsplans.

Organisiert wurde der Berufsorientierungstag erstmalig in dieser Form von den Gymnasiallehrerinnen Charissa Harnisch und Iris Pfleger. Seit mehreren Jahren sind sie an den Gymnasien der FES für die Berufsorientierung zuständig. Ihr Fazit: „Wir hatten eine gute Atmosphäre und sind überzeugt, dass die Schüler von allem profitieren konnten.“

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