Lörrach Die Kunst blühtim Pavillon

Der Blumenpavillon am Bahnhof wird derzeit mit Kunst bespielt. Foto: Die Oberbadische

Lörrach -  „Die Kunst blüht“ – auch oder gerade in Corona-Zeiten. Dies möchten 22 Mitglieder des Vereins Bildende Kunst Lörrach (VBK) zeigen. Sie präsentieren sich noch bis 24. September mit jeweils einem Werk im Blumenpavillon beim Hauptbahnhof. Dieser wurde über die Stadtentwicklungsaktion „Wir machen Platz“ zur Verfügung gestellt.

Organisation und Idee stammen von der VBK-Vorsitzenden Marga Golz und Ellen Mosbacher. Ein Aufruf ging an alle Vereinsmitglieder – schnell kamen die nun ausgestellten 22 Künstlerpositionen zum Thema zusammen. Deren Grundtenor ist weitgehend positiv, stimmungsaufhellend. Paula zeigt über 200 aus Japanpapier gedrehte Rosenblüten als Collage, daneben hängen Pfingstrosen von Gabrielle Krueger. Marga Golz’ tiefrote Blüte samt Biene in Ölfarbe wird zum Blickfang. „Green City“ nennt Rosa Lachenmeier ihre Fotocollage mit Acrylspray. Antje Gärtner zeigt Blüten aus Drahtgewebe, und in Günter Rufs Fuß mit Engelsflügel steckt eine Blume. Die Bandbreite der Arbeiten ist also groß. Bilder, Collagen, Skulpturen und Installationen sind dabei. Weitere Arbeiten sind von Tanja Bürgelin-Arslan, Günther Fischer, Karin Fischer, Margit Kugler, Winfried Maier, Julia Moll-Rakus, Andrea Paro, Paolo Pinna, Petra Pompé, Ludwig Reiter, Marlen Righetti, Brigitte Rosenthal, Isabell Schäfer-Neudeck, Manfred Schmid und Barbara Stecher.

Für den Verein ist dies eine Gelegenheit, sich angesichts eingeschränkter Ausstellungsmöglichkeiten zu präsentieren, Werbung zu machen, ein Lebenszeichen zu geben, erklärt Marga Golz. Dabei sei die Präsentation der fast durchweg ganz aktuellen Werke in dem kleinen Raum eine Herausforderung. Und natürlich könne hier nur ein Ausschnitt des vielschichtigen Schaffens des VBKs gezeigt werden.

Alle Beteiligten hoffen auf Besucher, entsprechend dem nötigen Hygieneschutz. Eine besonders gute Gelegenheit ist die Beteiligung an der Nacht der offenen Ateliers am Samstag, 19. September, wo mit besonders vielen Interessierten gerechnet wird. Dass die regionale Kunstszene kreativ ist und bleibt, soll dann im November eine Ausstellung zum Thema Distanz in der Schopfheimer Kulturfabrik zeigen. Bereits 40 Künstler haben sich beworben, erzählt Golz, was beweise: Die Kunst lebt und blüht.   bis 24. September, Mo bis Sa, 10.30 bis 13 Uhr, 15 bis 18 Uhr, Blumenpavillon am Hauptbahnhof. Es steht jeweils ein Künstler zum Gespräch bereit. Nacht der offenen Ateliers: 19. September, 17 bis 23 Uhr

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