Lörrach Digitalisierung macht Schule

Die Entwicklung der Lörracher Schullandschaft wird Verwaltung und Gemeinderat auch 2019 beschäftigen. (Symbolbild) Foto: Denis Bozbag

Lörrach - Die Entwicklung der Lörracher Schullandschaft wird Verwaltung und Gemeinderat auch 2019 beschäftigen. Über bereits erörterte Fragen der Schulentwicklungsplanung hinaus, muss die Stadt Konzepte für wichtige Weichenstellungen erarbeiten – insbesondere für Digitalisierung und Schulkindbetreuung.

Alle Schulen wirken an der Entwicklung eines Digitalisierungskonzepts mit.

Digitalisierung

Bei der Digitalisierung stünden verschiedene technische und pädagogische Ansätze zur Debatte, sagten Vertreter der Stadt kürzlich beim Jahresmediengespräch.

Hierfür werden die Medienentwicklungspläne aufeinander abgestimmt und arrondiert. Das Kreismedienzentrum unterstützt diesen Prozess.

Auch die Schulsekretariate sollen auf den neusten Stand gebracht werden. Neben den technischen Fragen zielt das Konzept auch auf die Organisation und pädagogischen Konsens ab.

Als Energiesparstadt erarbeitet die Verwaltung zudem ein Innovationsprojekt zur nachhaltigen und klimaschonenden Beschaffung von Elektrogeräten an Schulen.

Schulkindbetreuung

Die Verwaltung arbeitet an einem Konzept, um mit allen Beteiligten einen gesamtstädtischen Ansatz für die Schulkindbetreuung zu entwickeln. Dabei soll es nicht nur um Finanzfragen gehen, sondern auch um die Bedarfe. Die Leitfragen: Was für Betreuungskonzepte werden in Lörrach gebraucht? Wie stehen Ganztags- und Halbtagsschule zueinander? Wie grenzen sich Schulkindbetreuung und Schulunterricht voneinander ab?

Grundschulbezirke

Einzelne Grundschulen ziehen besonders viele Schüler an, etwa die Fridolinschule. Zur Entlastung dieser Schulen und mit Blick auf die zukünftigen Baugebiete wird die Verwaltung ein neues Konzept zur Einteilung der Grundschulbezirke erarbeiten.

Fahrplan Baumaßnahmen

Die Verwaltung werde einen konkreten Zeitplan zur Entwicklung der einzelnen Schulen vorlegen. Bis dahin gebe es jedoch noch offene Fragen mit Beteiligten und Behörden zu klären.

Die Sanierungs- und Baumaßnahmen der einzelnen Schulen werden entlang definierter Kriterien in einem Fahrplan zusammengeführt und priorisiert. Schulleitungen und die Gemeinderatsfraktionen werden dabei beteiligt. Die Projekte reichen von der Einrichtung einzelner Räume (zum Beispiel Fachräume an der Hellbergschule) bis zur Sanierung ganzer Schulen, etwa der Fridolinschule.

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