Lörrach Doppelter Erfolg für Jungforscherin

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Dem Thema „Radon“ näherte sich Maja Spanke in einem Projekt. Foto: zVg/privat

Lörrach. Gleich in zwei Wettbewerben konnte sich Maja Spanke, Jungforscherin am phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck, gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen: Beim Wettbewerb „Jugend forscht“ errang sie den Regionalsieg im Fachgebiet Arbeitswelt, beim Wettbewerb „Jugend präsentiert“ konnte sie sich mit einem Projekt im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften für das Länderfinale qualifizieren.

Kleine Besonderheit: Den Regionalsieg errang sie nicht in ihrer „Heimatregion“ Südbaden, sondern in Pforzheim/Enz: An der südbadener Ausscheidung konnte die Schülerin des Hans-Thoma-Gymnasiums wegen eines positiven Covid-Tests nicht teilnehmen und wurde deshalb zum Regionalwettbewerb Pforzheim/Enz zugelassen. Dort konnte sie mit ihrem Projekt „Hochfrequente Warntöne im Alltag“ den Regionalsieg in der Sparte „Jugend forscht“ für sich entscheiden und wurde zusätzlich mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Damit hat sie sich für das Landesfinale „Jugend“ forscht in Baden-Württember Anfang April qualifiziert.

Beim Wettbewerb „Jugend präsentiert“ bewerben sich die Teilnehmer mit Video-Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema. Hier schaffte Maja Spanke die Qualifikation zum Landeswettbewerb Baden-Württemberg, der ebenfalls im April in Heidelberg stattfindet. Überzeugen konnte sie die Jury mit ihrem Projekt „Radon – auch in meinem Keller?“, mit dem sie im Vorjahr bereits den Regional- und den Landessieg im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften des „Jugend forscht“ – Wettbewerbs gewonnen hatte. Am phaenovum wird die HTG-Schülerin von Fachbereichsleiterin Renate Spanke betreut.

Das gegenüber „Jugend forscht“ weniger bekannte Format „Jugend präsentiert“ ist eine bundesweite Bildungsinitiative der Klaus-Tschira-Stiftung, Heidelberg, in Kooperation mit „Wissenschaft im Dialog“, Berlin. Die Initiative wurde 2011 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Präsentationskompetenz und das Verständnis von naturwissenschaftlich-mathematischen Themen in der Schule zu fördern. Der Präsentationswettbewerb wird jährlich ausgerichtet.

Insgesamt sind nun elf phaenovum-Projekte für die nächste Runde – die Landeswettbewerbe „Jugend forscht“ in Heilbronn und „Schüler experimentieren“ in Balingen – gemeldet.   Kurzbeschreibungen der Projekte finden sich auf der phaenovum-Website unter Forschung/Projektdatenbank.

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