Lörrach Ein Jahrzehnt Vielfalt

Vor Porträts der neuen Ausstellung präsentieren Birgitt Kiefer, Manuel Weber, Praktikantin Charlotte Allendörfer und Eric Bintz (v.l.) das Jubiläumsplakat Foto: Markus Greiß Foto: Die Oberbadische

Von Markus Greiß

Lörrach. Ziemlich genau zehn Jahre ist es her, dass das Alte Wasserwerk am 29. September 2004 seine Pforten für das erste Konzert öffnete. Die Klänge der britischen Band „Chumbawamba“ markierten den Auftakt zu einer Erfolgsgeschichte zum Wohl der Lörracher Jugend, die im Alten Wasserwerk viel erleben kann – wie Sport, Klettern, Parties, Kino, Freizeiten, Theater und Musik.

Genau das war das Ziel der Initiatoren, die Mitte der Neunzigerjahre einen Erlebnisraum für alle Jugendlichen Lörrachs schaffen wollten. Da bot sich das seit 1982 leer stehende Alte Wasserwerk an, das in sechsjähriger Bauzeit primär von arbeitslosen Jugendlichen wiederhergerichtet und 2004 eingeweiht wurde. Dies wird nun vom 9. bis 11. Oktober mit einem bunten Jubiläumsprogramm gefeiert.

Zur Eröffnung am Donnerstag, 9. Oktober, wird zur Livemusik der Gruppe „Livingroom“ die Ausstellung „Das WIR hat viele Gesichter“ im Außenbereich eröffnet. Die 70 Porträts zeigen laut Künstler Jürgen Stork „Menschen, die entscheidend dazu beitragen, das Alte Wasserwerk zu einem lebendigen Ort der Begegnung zu machen“.

Der Freitag ist dann zuallererst ein Fachtag: Professor Uli Mäder, Professorin Susanne Lang, Klaus Farin und Otto Herz – „alles Hochkaräter“, wie die SAK Mitarbeiter Birgitt Kiefer, Eric Bintz und Manuel Weber beim Pressegespräch unisono betonten – sprechen über Jugendarbeit, -kulturen und -räume. Sieben Workshops bieten zudem die Möglichkeit, Einzelaspekte zu vertiefen.

Lustig und laut wird’s am Abend: Ein „Abenteuerspielplatz“ mit Lagerfeuer schafft beste Kinderunterhaltung. Die 25 Jugendlichen der Sommerschule „The Best“ präsentieren ihre Livemusik. Und bei einem Breakdance Battle versuchen Jugendliche im Alter zwischen elf und 15 Jahren, sich für die geplante Breakdance-Fördergruppe zu empfehlen. Ausklingen wird der Freitagabend mit der Musik der Wasserwerk-Bands „Own“, „Kautsch“ und „The Thing We Hate“.

Für Samstag, 11. Oktober, hat das Alte Wasserwerk seine Kooperationspartner eingeladen, etwas aus ihrem Repertoire vorzustellen. Die Resonanz ist sehr gut, sodass zwischen 13 und 18 Uhr im ganzen Wasserwerk viel geboten wird – unter anderem eine Seilbrücke, ein Mediencafé, Klettern, Tanzen, Mosten oder Theater. Und leckeres Essen verschiedener Anbieter, das die richtige Grundlage für den abschließenden Konzert- und Partyabend mit Sway Clarke II liefert. u Details zum Programm: www.alteswasserwerk.de

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