Lörrach Ein Leuchtturm in der Quartiersarbeit

Gut schmeckt’s jeden Mittwoch im Quartierscafé St. Fridolin in Stetten. Um das Wohl der Gäste kümmern sich unter anderem Dieter Funk (rechts, stehend) und Heinrich Benner. Foto: Peter Ade

Lörrach - Ein Leuchtturm erfolgreicher Quartiersarbeit ist der Förderverein Seniorenzentrum St. Fridolin Lörrach-Stetten. Sein Aushängeschild: das Quartierscafé im Gemeindehaus. Am Sonntag feiert der Verein das fünfjährige Bestehen.

Die Idee zur Gründung hatten Patrick Ball als Heimleiter des Seniorenzentrums und die heutige Seniorenbeauftragte der Stadt, Ute Hammler, die damals in der Stettener Einrichtung arbeitete. Aufsichtsrat Heinrich Benner, der heutige Vorsitzende Dieter Funk und Thomas Willener unterstützten das Vorhaben von Anfang an.

Dem Vorstoß folgte eine tolle Erfolgsgeschichte mit der Eröffnung des Quartierscafé im katholischen Gemeindehaus, in das seit drei Jahren jeden Mittwoch zum Mittagstisch eingeladen wird. Das Café wurde zu einem echten Renner. Mit seinem Stellvertreter Marno le Moult kümmert sich Dieter Funk um die organisatorischen Aufgaben.

Unterstützt wird das ausschließlich ehrenamtliche Team von etwa 35 Freiwilligen. Sie helfen abwechselnd in der Küche mit und sei es „nur“ beim Abwasch. Stets am Mittwoch leitet Barbara Noske-Kothe im Gemeindehaus auch die Seniorengymnastik mit zum Teil über 20 Frauen und Männern.

Ein perfekter Service, für den der Förderverein ebenfalls gesorgt hat, ist der Einsatz eines behindertengerechten Busses. Viele Heimbewohner nutzen ihn für Fahrten zum Stettener Wochenmarkt oder für Ausflüge.

Damit nicht genug: Zuletzt steuerte der Förderverein 15 000 Euro zur Neugestaltung des Außenbereichs im Seniorenzentrum bei (wir berichteten). Jetzt plätschert ein Brunnen neben den Sitzbänken mit herrlicher Sicht in Richtung Tüllinger. Möglich wurden die Neuerungen dank privater Spenden und eines Zustupfs der Kirchengemeinde.

In Stichworten nennt Vorsitzender Funk weitere Aktivitäten des Fördervereins: Weihnachtskrippen im Seniorenzentrum, Demenztag mit Gottesdienst und Brunch im Gemeindehaus, Beteiligung an der Quartiersentwicklung, kostenlose Verteilung von Obst und Beeren an einem Stand im Seniorenzentrum und nicht zuletzt Nikolaus- und Adventsfeiern im Quartierscafé.

Darüber hinaus gibt es Vorträge und Ausstellungen, und es werden laufend Vorschläge zur Verschönerung des Cafés entgegengenommen. Im Heim sorgt der Förderkreis immer in der Adventszeit für ansprechende Dekoration und eine Krippe.

Zum Jubiläum findet am Sonntag ab 10.30 Uhr – gemeinsam mit dem Förderverein Jugendhaus – das traditionelle Herbstessen im Gemeindehaus statt. Zuvor gibt‘s ein Frühschoppen-Vorprogramm mit musikalischer Unterhaltung durch Jürgen Hässler von „Sax & Key“ und lustigen Beiträgen von Oberzunftmeister Andreas Glattacker.

Beim Mittagessen ab 12 Uhr werden Krautwickel und Hackbraten sowie Kartoffelpüree und Spätzle samt Nachtisch angeboten. Der Reinerlös fließt in die Kasse des Fördervereins. Vorsitzender Funk und sein Team würden sich freuen, zum Jubiläum die Mitgliederzahl von 189 auf 200 steigern zu können. Der Jahresbeitrag beträgt 15 Euro.   Mehr Informationen unter www.foerder-st-fridolin.de

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