Lörrach Entscheidung fällt erst am Montag

Die Fridolinschule bleibt auch am Montag geschlossen. Foto: Kristoff Meller

Lörrach - Die Ergebnisse der gutachterlichen Einschätzung zur Sicherheitslage an der Fridolinschule werden erst am Montag bekannt gegeben. Zumindest am Wochenanfang bleibt die Grundschule damit geschlossen. Ausweichmöglichkeiten bestehen weiterhin an der Kaltenbach-Stiftung und der Neumattschule, teilt die Stadt mit.

In einer mit dem Staatlichen Schulamt abgestimmten Mitteilung erläutert die Verwaltung wörtlich: „Die Stadt Lörrach nimmt die Schließung der Fridolinschule durch die Schulleitung zum Anlass für eine umfängliche Prüfung der beanstandeten Sicherheitsfragen. Diese umfassen die Elektroinstallationen, das Dach der Schule wie auch die Sporthalle. Die sorgfältigen Prüfungen werden über das Wochenende abgeschlossen sein und von einem unabhängigen vereidigten Gutachter bewertet. Vor diesem Hintergrund werden die gutachterlichen Ergebnisse zunächst am Montag gemeinsam mit allen Akteuren unter Einbeziehung auch der Elternschaft besprochen. Gemeinsam werden Stadt und das Schulamt nach der Abstimmung den weiteren Weg am Montag kommunizieren.“

Wie schon Tags zuvor, besuchten am Freitag rund 30 Schüler die Kaltenbach-Stiftung in Stetten-Süd. Das Alternativ-Angebot an der Neumattschule, wo die Stadt Unterrichtsräume zur Verfügung stellt, wurde bislang nicht wahrgenommen.

Am Donnerstagabend hatte Oberbürgermeister Jörg Lutz signalisiert, dass die Schule am Montag wieder ihren Betrieb aufnehmen kann. Nun haben sich die beteiligten Akteure entschlossen, noch etwas zuzuwarten.

Mörth äußert sich nicht mehr zur Sache

Rektorin Christine Mörth äußerte sich am Freitag nicht mehr zur Sache. Sie verwies an das Schulamt, das die Kommunikation übernommen habe.

Zwischenzeitlich hat der Fall landesweit für Aufsehen gesorgt. Die Fridolinschule, so war in der öffentlichen Debatte mehrfach zu vernehmen, sei nur eine von vielen Schulen, die dringend sanierungsbedürftigen sind.

Unterdessen teile das Regierungspräsidium Freiburg auf Anfrage mit: „Wir können die Situation noch nicht abschließend bewerten, zumal uns das Ergebnis der Sicherheitsüberprüfung bislang nicht vorliegt. Unabhängig von der objektiven Sicherheitslage hätten wir uns gewünscht, dass die Schulleitung sich vor der Mitteilung über die Schließung der Schule an die Eltern mit der Stadt als Schulträger und dem Staatlichen Schulamt als Schulaufsichtsbehörde in Verbindung setzt, um andere Lösungsmöglichkeiten zu finden. Grundsätzlich ist es so, dass Schulleitungen bei einer konkreten oder gar akuten Gefahr für Leib und Leben der Schüler oder auch der Lehrkräfte handeln müssen. Ob eine solche Lage an der Fridolinschule bestanden hat, ist für uns nach wie vor unklar.“

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