Lörrach Ersten Platz per Zoom belegt

Adam MuderrisFoto: zVg Foto: Die Oberbadische

Beim 24. internationalen Wissenswettbewerb „Quanta 2020 online“ in Lucknow, Indien, konnte sich mit Adam Muderris wieder ein Phaenovum-Schüler durchsetzen. Er erreichte im Fachgebiet Naturwissenschaften den ersten Platz.

Lörrach. „Bei Quanta reicht keine Inselbegabung“, sagt Pirmin Gohn, Fachbereichsleiter Physik/NanoSciences/Astronomie am Schülerforschungszentrum Phaenovum in Lörrach, der das Team von Lörracher Seite betreut. „Das Team muss in ausnahmslos allen Fachbereichen hervorragende Leistungen zeigen, um vorn mitzumischen. Bei Quanta kommt es auf naturwissenschaftliches Wissen, logisches Denken, technisches Geschick, gutes Ausdrucksvermögen und Fairness an, eine schnelle Auffassungsgabe ist essenziell.“

Das vierköpfige Team der drei befreundeten baden-württembergischen Schülerforschungszentren, Phaenovum (Lörrach), Kepler-Seminar (Stuttgart) und dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, hat sich beim diesjährigen Wissenswettbewerb „Quanta“ im indischen Lucknow einmal mehr gut geschlagen. Alle Wettbewerbe wurden per Zoom durchgeführt. Mit einem ersten Platz in der Königsdisziplin „Naturwissenschaften“ stach das deutsche Team hervor.

Das deutsche Team setzte sich zusammen aus Clara Jans vom Kepler-Seminar Stuttgart, Adam Muderris (Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach/Phaenovum) sowie Theodor Müller und Georg Jakob vom SFZ Südwürttemberg-Standort in Friedrichshafen.

Der internationale Wettbewerb, der von der City Montessori-Schule in Lucknow, der größten Schule der Welt, ausgetragen wird, fand dieses Mal online vom 18. bis 20. Dezember statt. Dabei nehmen jeweils ein bis zwei Teammitglieder an den Wettkämpfen in den Fachbereichen Mathematik und Logik sowie Naturwissenschaften teil – selbstverständlich in der Turniersprache Englisch. Die Teams bestehen immer aus vier Teilnehmern, jeweils zwei Teilnehmer sind dann für die Kategorie Mathematik/Logik beziehungsweise Naturwissenschaften eingeteilt. In der Vorrunde haben sich zwölf Schüler in mehreren Onlinefragerunden zu den Bereichen Biologie, Chemie und Physik für das Finale qualifiziert. Adam Muderris konnte sich dabei sehr gut positionieren.

Beim Online-Rahmenprogramm konnten die Schüler ein weiteres wichtiges Ziel des seit 1984 stattfindenden Wettbewerbs mitverfolgen: Eine völlig andere Kultur kennenlernen, neue Freundschaften knüpfen und über das gemeinsame Interesse an den Naturwissenschaften einen Beitrag zur Völkerverständigung und den internationalen Frieden zu leisten. Eine Reihe von selbstproduzierten Videos brachte den Teilnehmern die größte Schule der Welt näher.

Insgesamt haben sich in den Jahren seit Austragung des Wettbewerbs 55 Teams aus 40 Nationen an „Quanta“ beteiligt. Dieses Jahr waren die Teilnehmer aus Bangladesh, Brasilien, Deutschland, Indien, Jordanien und Russland.

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