Lörrach „Es gibt keinen Planeten B“

Rund 2000 Teilnehmer beteiligten sich an der Klimademonstration in Basel. Foto: Susann Jekle

Lörrach/Basel - Hopp hopp hopp – Klimawandel stopp!“ Mit dieser Parole haben am vergangenen Freitag Jugendliche auf der ganzen Welt gegen den Klimawandel demonstriert. In fast 100 Ländern und weit mehr als 1000 Städten fanden Demonstrationen statt. Auch in Lörrach und Basel gingen viele junge Leute auf die Straße, um sich für einen schnelleren Kohleausstieg und mehr Klimaschutz einzusetzen.

„Klimaschutz statt Kohleschmutz“

Rund 700 Schüler zogen lautstark durch die Lerchenstadt: „Es gibt keinen Planeten B“ oder „Klimaschutz statt Kohleschmutz“ prangte auf selbstgemalten Schildern. Nach der Demonstration trafen sich einige Jugendliche im Theaterhaus von Tempus fugit zum Dialog mit Vertretern aus Politik und Verwaltung. Im Zentrum stand die Frage, was Kommunen und Bürger vor Ort für den Klimaschutz tun können. Gudrun Heute-Bluhm (Hauptgeschäftsführerin des Städtetags Baden-Württemberg), Oberbürgermeister Jörg Lutz, Landrätin Marion Dammann, Michael Kauffmann (Dezernent für Ländlichen Raum beim Landratsamt) sowie Jan Münster (Geschäftsführer der Energieagentur des Landkreises Lörrach) beantworteten viele Fragen der Teenager.

2000 Teilnehmer in Basel

Wenige Kilometer über die Grenze geschaut, war bei „Fridays for Future“ auch in Basel viel geboten: Gut 2000 Teilnehmer – darunter auch Erwachsene mit kleinen Kindern und Senioren – waren bei der Klimademonstration durch die Innenstadt dabei.

Bereits einen Tag zuvor hatten einige Basler Jugendliche auf dem Kasernenareal ihre Zelte für ein Klimacamp aufgeschlagen. Workshops zu Themen rund um Klimaschutz und Konsumverhalten sollten die jungen Leute zum Diskutieren und Nachdenken anregen – Konzerte bis nachts sorgten anschließend für Partystimmung. „Es ist wichtig, dass wir uns einsetzen“, erklärte die 18-jährige Silia: „Der älteren Generation sind wir total egal.“ Silia und ihre Mitstreiter wollen sich weiterhin engagieren – bis ein positiver Wandel eintritt. „Wir sind mega-motiviert“, betonte Anna (18). Einen ersten Erfolg sehen die Schüler darin, dass Basel-Stadt als erster Kanton der Schweiz vor wenigen Wochen den Klimanotstand ausgerufen hat.

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