Lörrach FESTag – Jedes Jahr besser

Mit zahlreichen Tanz- und Singeinlagen der Schüler haben die Besucher ein unterhaltsames Programm auf dem Gelände der Freien Evangelischen Schule erlebt, hier zu dem Song „Footloose“ aus dem gleichnamigen Kinofilm der 80er Jahre. Foto: Knut Burmeister Foto: Die Oberbadische

Buntes Treiben und fröhliche Gesprächsfetzen haben die Besucher des „FESTages 2019“ am vergangenen Samstag auf dem sonnigen Gelände der Freien Evangelischen Schule in der Austraße begrüßt.

Von Nina Ricca

Lörrach. „Die Zeit an der FES hat meine Familie und mich verändert.“ Mit diesen Worten hat die ehemalige Schülerin Melina Lörracher in ihrer Predigt beim Anfangsgottesdienst für den diesjährigen FES Tag ihre Dankbarkeit ausgedrückt und im Weiteren auch darauf hingewiesen, was die Schule alles schon erlebt hat: Der alljährliche „Tag der offenen Tür“ war dieses Jahr zugleich die 30. Geburtstagsparty der Grundschule, die 1989 als erste der heute fünf Schularten und Kita ihre Türen für Schüler geöffnet hat.

Jede einzelne Klasse der verschiedenen Schularten und zahlreiche Eltern beteiligten sich aktiv durch Mitarbeit oder einen Programmpunkt an dem Event.

In vielen Klassenzimmern gab es liebevoll vorbereitete Aktionen, wie zum Beispiel einen Escape Room von Schülern der Realschule, einen Filmwettbewerb oder Straßenmusik im Musiksaal.

Im Außenbereich auf den Pausenhöfen saßen zahlreiche Eltern, Großeltern, Freunde und ehemalige Schüler und genossen die Tanz- und Sportaufführungen bei einer Bratwurst oder einem Steak mit Salat.

„Der FESTag ist wie ein großes Familientreffen.“, erklärte Ulrich Zobel, dreifacher Vater an Grundschule und Gymnasium. „Man trifft hier Menschen, die man schon länger nicht mehr gesehen hat, und hat endlich auch mal Zeit, mit ihnen zu reden.“ Das bestätigte auch Schülerin Maya Schwob (16): „Der FES Tag macht jedes Jahr Spaß, weil man so viele Freunde wiedertrifft“, strahlte sie. „Außerdem bekommt man einen guten Einblick, was alles so an der Schule läuft!“

Über diesen Einblick staunte auch Hubert Meier, ein FES-Begleiter ab der ersten Stunde. „Vor 30 Jahren saßen die ersten Eltern in unserem Wohnzimmer und haben Schule geplant.“, lachte er. „Inzwischen arbeiten mein Sohn und mein Schwiegersohn hier, und ich habe Enkel, die hier ihren Abschluss gemacht haben. Der FES-Tag wird jedes Jahr besser, und es ist sehr schön zu sehen, wie diese Schule gewachsen ist und was hier alles weiter entsteht.“

Zwischen den Spielen und geschmückten Klassenzimmern gab es zum Beispiel auch noch einige für die Zukunft nützliche Infostände der verschiedenen Bildungspartner der FES, die in mehreren Räumen Schülern und Eltern ihre Ausbildungsstätten und Arbeitsplätze vorstellten.

Ein gut organisierter, abwechslungsreicher Tag für alle Besucher, der sich fast wie ein stimmungsvolles Lörracher Stadtfest angefühlt hat.

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