Lörrach Frischer Wind für den Stadtteiltreff

Den Stadtteiltreff Stetten-Süd ausbauen und stärken wollen Frieder Kaltenbach (rechts) und Jan Funke. Foto: Peter Ade

Lörrach - Die Dieter-Kaltenbach-Stiftung setzt auf eine aktive Bürgerschaft. Rund um das Zentrum an der Konrad-Adenauer-Straße mit seinen facettenreichen sozialen Angeboten und Diensten soll frischer Wind durch den Stadtteiltreff Stetten-Süd wehen.

„Wir wollen alle Generationen ins Boot holen und gemeinsam neue Konzepte entwickeln und umsetzen“, beschreibt Vorstandsmitglied Frieder Kaltenbach die Ausgangsüberlegung für das ehrgeizige Projekt. Bei einer ersten Zusammenkunft im Gemeinschaftsraum der Stiftung sollen am Donnerstag, 14. März, ab 18 Uhr Schwerpunkte fixiert und Arbeitsgruppen gebildet werden.

Jan Funke, bei der Stiftung zuständig für Jugendarbeit und Mitglied im Leitungsteam, skizzierte in einem Pressegespräch vier Betätigungsfelder: offene Angebote für Familien und Anwohner, örtliche Kulturangebote, Gestaltung von Sport- und Freizeitflächen sowie Verkehr und Infrastruktur in Stetten. Die Einrichtung eines Cafés könnte mittelfristig ins Auge gefasst werden. „Wir wollen ermitteln, ob Bedarf bedarf besteht, dann stünde einer Verwirklichung nichts im Weg“, sagt Frieder Kaltenbach.

Angebote für Familien und Anwohner öffnen

Im Übrigen möchte er die Einrichtungen und Angebote der Stiftung – zum Beispiel die Werkstätten – öffnen. Freilich dürfe dabei der laufende Tagesbetrieb nicht beeinträchtigt werden.

„Vorrangiges Ziel“, so Kaltenbach und Funke, sei in jedem Fall die Bedarfsermittlung. Dazu diene das geplante Treffen am 14. März im Saal der Stiftung an der Konrad-Adenauer-Straße 22.

„Wir wollen Beteiligungsprozesse anstoßen, die Interessen abfragen, Vernetzungen und Kooperationsmöglichkeiten in die Wege leiten“, beschreibt Funke die Vorgehensweise.

Eingeladen sind alle Bürger des Stadtteils sowie Mandatsträger in den politischen Gremien der Stadt und Vereinsvertreter. In den Schulen wolle man das Interesse an der gemeinsamen Initiative ebenfalls wecken.

Eventuell gebe es auch eine Postwurfsendung. „Angesprochen sind grundsätzlich alle – auch und vor allem Neubürger, die sich integrieren und an Projekten gerne mitwirken möchten“, betonen die Initiatoren.

Apropos Integration: Die Kaltenbach-Stiftung verweist auf gute Erfahrungen aus früheren Jahren, als in Stetten-Süd zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus ehemals deutschen Ostgebieten eine neue Heimat gefunden haben.

„An diese erfolgreichen Anstrengungen würden wir gerne anknüpfen.“ Vieles habe sich seither verändert. „Jetzt wollen wir das Ganze beleben und mit neuen Ideen aktiv werden“, unterstreicht Frieder Kaltenbach den Wunsch, das „Miteinander im Stadtteil Stetten-Süd“ auszubauen und zu stärken.

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