Lörrach Gesucht: das Mobilitätskonzept der Zukunft

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Mobilitäts- und Stadtentwicklung sind untrennbar miteinander verknüpft. Auch im hiesigen „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) werden die beiden Aspekte gemeinsam betrachtet. Die Verwaltung soll nun in einem zweistufigen Auswahlverfahren den am besten geeigneten Bewerber für ein Gesamtmobilitätskonzept innerhalb des ISEK ermitteln.

Lörrach (ov/bk). Am Donnerstagabend wird das Thema im Ausschuss für Umwelt und Technik erörtert.

„Oberstes Ziel des Gesamtmobilitätskonzepts ist es, eine strukturierte Umsetzung von wirkungsvollen und nachhaltigen Mobilitäts- und Verkehrsprojekten sowie -initiativen über die kommenden Jahre in Lörrach zu ermitteln“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Dabei sollen sowohl gesamtstädtische Strategien als auch Vorschläge für ausgewählte Bereiche erarbeitet werden.

Als Verfahrensberater und externer Experte konnte Gunnar Heipp, Professor für Verkehrsplanung an der Ostschweizer Fachhochschule, gewonnen werden.

Die Lörracher Stadtverwaltung schlägt zur Ermittlung des geeignetsten Büros ein zweistufiges Verfahren vor. Elf Fach-Büros sollen zunächst aufgefordert werden, neben ihrem Angebot unter anderem auch ein Konzept für die Durchführung eines Beteiligungsprozesses vorzulegen, so die Sitzungsvorlage.

Strukturierte Umsetzung von wirkungsvollen Verkehrsprojekten

In der zweiten Stufe sollen sich drei Büros mit ihrer Präsentation einem Auswahlgremium vorstellen.

Um eine hohe Vergleichbarkeit der Angebote, einen verlässlichen Kostenrahmen und dennoch ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erhalten, wird eine Kostenobergrenze von 100 000 Euro (netto) angesetzt (Pauschalangebot inklusive Nebenkosten, Reisekosten, Spesen, sowie exklusive Mehrwertsteuer in Euro).

Die Bearbeitungszeitspanne inklusive Analyse, Bestandsaufnahme und Beteiligungsprozess soll rund ein Jahr bis zu 15 Monaten dauern.

Aktuell sind vom Fachbereich „Stadtentwicklung und Stadtplanung“ hierfür bereits 40 000 Euro im Haushalt 2021 angemeldet. Zur Deckung der verbleibenden 79 000 Euro stehen in den Fachbereichen „Straßen, Verkehr, Sicherheit“ sowie „Umwelt und Klimaschutz“ Restmittel zur Verfügung, so die Stadt.

Die Entscheidung zur Vergabe des Gesamtmobilitätskonzepts soll nach Vorlage der Ergebnisse aus beiden Auswahlstufen dem Gemeinderat auf Grundlage einer Matrix zum Beschluss vorgelegt werden.

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