Lörrach „Goldener Herbst“ gefördert

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Eva Weller (stellv. Vorsitzende), Regine Deininger (Schriftführerin), Gerd Rosenkranz (Obmann Kantorei), Stefanie Kugler, Herbert Deininger und Hans-Peter Kugler (Kassenwart, v.l.) Foto: Mechthild Rosenkranz

Lörrach. Kirchenmusik hat in Lörrach Tradition. Seit 1957 bereichert die Kantorei nicht nur Gottesdienste, sondern sie zieht auch ein musikbegeistertes Publikum zu ihren Chorkonzerten an. Herbert Deininger leistet diese musikalische Arbeit mit der Kantorei und dem Kammerchor „Viva Voce“, der vor fast 40 Jahren gegründet wurde.

Bei den großen Werken wie Oratorien wird die Kantorei von einem Orchester begleitet, das finanziert werden muss. Hierbei unterstützt der Förderkreis, der eigens dafür 1992 gegründet wurde. Speziell werden die Vorhaben der Kantorei gefördert.

Mit den Spenden des Förderkreises wird die kirchenmusikalische Arbeit in ihrem Umfang erst ermöglicht. Ein größerer Betrag floss bisher in die Gestaltung der Konzertreihe „Musikalischer Herbst“, die 1994 von Herbert Deininger ins Leben gerufen wurde. Seit 2015 gestaltet die evangelische Kantorei Lörrach, Leitung Herbert Deininger, gemeinsam mit dem katholischen Kirchenchor St. Bernhard in Schopfheim, Leitung Andreas Mölder, den „Goldenen Herbst“ als Fortsetzung.

Satzungsgemäß versammelten sich nun interessierte Mitglieder in der Alten Feuerwache. Stefanie Kugler führte routiniert durch das Programm mit Bericht der Kassenprüfer sowie Entlastung und Wiederwahl des amtierenden Vorstands.

Rückblick

Es folgte ihr Bericht zu den Aktivitäten des Vereins: Leider wurden in der Pandemie keine Konzerte veranstaltet, es konnten keine Zuschüsse verteilt werden. Daher wurde der Mitgliedsbeitrag 2022 ausgesetzt. Nach den Sommerferien 2021 ist die Kantorei zur Stadtkirche umgezogen und probt seit September in der Alten Feuerwache.

Herbert Deininger gab einen kurzen Ausblick zu den Planungen für Herbst 2022: Vom 23. Oktober bis 13. November findet wieder die ökumenische Veranstaltung „Goldener Herbst“ statt. Am 12./13. November wird das Requiem von Gabriel Fauré aufgeführt. Weiter sind Konzerte mit einem Jugendsinfonieorchester der Regio und ein Konzert mit Herbert Deininger an der Orgel und einem Bratschisten vorgesehen.

Musikalische Aktivitäten nach dem „Goldenen Herbst“ sind ungewiss, da sowohl die Stadtkirche als auch die Christuskirche wegen Renovierung geschlossen werden. Zwei Jahre Bauzeit sind bei der Stadtkirche vorgesehen. Wie die Christuskirche nach deren Bauzeit musikalisch genutzt werden kann, ist nicht absehbar.

Auf die Frage von Gerd Rosenkranz, Obmann der Kantorei, nach einer sinnvollen Verwendung der Vereinsgelder zusätzlich zu den Konzerten könnte sich Herbert Deininger vorstellen, die Anschaffung eines neuen Flügels in der Alten Feuerwache durch den Verein zu bezuschussen. Sponsoren wären dabei auch hilfreich. Heidi Reis regte eine Unterstützung bei der Gestaltung des Kirchhofplatzes in Verbindung mit der Durchführung von Abendmusiken im Freien an. Insgesamt verweist Hans-Peter Kugler darauf, dass alle Geldausgaben des Vereins satzungskonform sein müssen.

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