Lörrach Großer Schritt für die Schule

Die Visualisierung zeigt die Fridolinschule und die geplante neue Sporthalle.Visualisierung: ©Thoma. Lay. Buchler. Architekten Quelle: Unbekannt

Von Guido Neidinger

Lörrach. Die Sanierung der Fridolinschule in Stetten und der Neubau der benachbarten Schulsporthalle geht für die finanziell gebeutelte Stadt Lörrach arg ins Geld. Insgesamt „über 13 Millionen Euro“ kosten die Maßnahmen. Das betonte Oberbürgermeister Jörg Lutz am Donnerstag Abend im Hauptausschuss.

Besonders teuer sind laut Architekt Edgar Thoma (Todtnau), die Brandschutzmaßnahmen. Am Gebäude selbst wolle man aus Kostengründen möglichst wenig verändern. Auch äußerlich wird es keine Veränderungen geben. Für die Schule, so Thoma, sei die Sanierung „ein großer Schritt“. Unter anderem wird das Hauptgebäude einen Lift erhalten, der den barrierefreien Zugang zu allen Klassenräumen ermöglicht. Das gilt allerdings nicht für das kleine Gebäude.

Ein Streitpunkt ist noch die vom Denkmalschutzamt geforderte Dacheindeckung mit Naturschiefer. Mehrkosten von 150 000 Euro würde das verursachen. „Da kräuseln sich mir die Nackenhaare“, äußerte Oberbürgermeister Jörg Lutz sein Unverständnis.

Gleich nebenan wird die marode Schulsporthalle abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Diese Gelegenheit nutzt die Stadt, um im Untergeschoss eine Nahwärmezentrale für das Quartier einzurichten. Sorgen von Bernhard Escher (fraktionslos), hier könnten Belästigungen durch Emissionen entstehen wie am Hallenbad, zerstreute Lutz. Während am Hallenbad Holzhackschnitzel verfeuert würden, handele es sich hier um eine Pelletanlage. Zudem sei die Anlage am Hallenbad deutlich älter und topografisch ungünstiger gelegen. Den Projekten wurde mit großer Mehrheit zugestimmt.

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