Lörrach (mh). Der Förderkreis des Hospizes am Buck feiert seinen 15. Geburtstag. Am Samstag, 11. November, von 13.30 bis 16 Uhr lädt der Förderkreis dazu ins Gemeindehaus St. Fridolin in Stetten ein, um bei Kaffee und Kuchen über seien Arbeit und das Hospiz zu informieren. Dabei stellen sich auch die Gruppen vor, die sich im Hospiz engagieren. Hauptamtliche ebenso wie Ehrenamtliche, die die unterschiedlichen Angebote des Hospizes, unter anderem Atem-, Musik- oder Maltherapie präsentieren.

Es soll den Besuchern die Möglichkeit gegeben werden, sich umfassend über die Arbeit des Hospizes und des Förderkreises zu informieren, sagt der Vorsitzende Klaus-Peter Huck. Das Hospiz sei inzwischen ganz gut bekannt, aber es gebe noch immer Bedenken dagegen, die „fast schon ein bisschen am Wohl des Sterbenden vorbeigehen“.

Das Hospiz bietet seinen „Gästen“, wie Huck respektvoll die dort betreuten Menschen nennt, eine angenehmen Atmosphäre, die ähnlich wie zuhause sei, jedoch werde der Mensch medizinisch besser versorgt und betreut.

Wann der rechtzeitige Punkt für einen Aufnahme ins Hospiz gekommen sei? Für Huck ist klar: „Wenn der Arzt sagt, jetzt können wir nur noch eine Schmerztherapie machen, dann ist es Zeit für das Hospiz.“

Seit 15 Jahren gibt es den Förderkreis, seit sieben Jahren ist das Hospiz im Betrieb. Es sei eine schwierige Zeit gewesen, bis ein Träger gefunden wurde, sagt Huck, aber als damals das St. Josefshaus aus Herten mit eingestiegen sei, ging es voran.

Erwähnenswert ist, dass seit der Inbetriebnahme der Einrichtung der Förderverein das Defizit des Hospizbetriebes übernimmt. Das sind immerhin rund 100 000 Euro pro Jahr. Die Krankenkassen bezahlen zwar die Unterbringungskosten, aber nicht die angebotenen Therapien. Man sei froh, auch großzügige Unterstützer, wie die Fritz-Berger-Stiftung zu haben, sagt Huck.

Im Förderkreis selbst steckt viel ideelles Engagement, so wird der Hospizladen in Stetten von ehrenamtlichen Kräften professionell geführt, Fundraising wird ebenso professionell betreiben, zweimal wurde ein Benefizlauf in Lörrach veranstaltet. Die Aktivitäten sind groß. Und so kann man das Vorhaben, die sechs Plätze in Hospiz auf acht zu erweitern, motiviert angehen.

Ziel ist es, bis zum 11.11. 1111 Mitglieder zu haben, sagt Huck. Derzeit sind es 1056, und: „Jedes neues Mitglied nimmt dabei an einer Verlosung teil.“

Wie wichtig der Mitgliederbeitrag ist, lässt sich daran erkennen, dass die Ausgaben zu je einem Drittel aus Beiträgen, Spenden und dem Erlös aus den Hospizladen gedeckt werden können. n  Weitere Informationen unter www.foerderkreis.hospiz-am-buck.de