Lörrach Grünes Licht für den Neutstart

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Der Lörracher Weihnachtsmarkt wird am 1. Dezember für elf Tage in veränderter Form eröffnet. Foto: Peter Ade

Lörrach (pad) Mit neuem Konzept geht der Weihnachtsmarkt nach zwei Jahren Pause am 1. Dezember wieder an den Start – an drei Standorten (Alter Markt, Senser Platz und Hebelpark) und für elf Tage. Im Hauptausschuss gab es für das neue Konzept grünes Licht .

Um den Marktbeschickern flexible Angebote machen zu können, standen als Zeiträume für die Hüttenbelegung vier, sieben und elf Tage zur Verfügung. Das Ziel, alle Hütten durchgängig zu belegen, habe wegen der geringen Nachfrage nach einer Hütte für sieben Tagen nicht gehalten werden können, berichtete Isabel Adelhardt vom Fachbereich Kultur und Tourismus.

Tatsächlich sind die Anmeldungen von Seiten der Marktbetreiber zurückgegangen, weshalb der Weihnachtsmarkt heuer nur aus knapp 60 Hütten bestehen wird. Neben der zweijährigen Pause wird Personalmangel als Grund angeführt.

Hebelpark und Senser Platz ohne Weihnachtsbeleuchtung

Im Zuge der Energiesparbemühungen wird auf eine weihnachtliche Beleuchtung des Hebelparks und des Senser Platzes vorerst verzichtet. Die Beleuchtung der Innenstadt werde nach jetzigem Stand und den aktuellen Rahmenbedingungen wie in den Vorjahren umgesetzt.

Der Alte Marktplatz wird mit 29 Ständen und einem Karussell weiterhin der größte Standort bleiben. Alle Hütten werden an den elf Tagen durchgehend bespielt.

Um den Hebelpark werden 18 Hütten aufgebaut, von denen zwei von Donnerstag bis Sonntag bespielt werden. Eine Zwischennutzung der Hütten werde derzeit geprüft. Denkbar wäre zum Beispiel ein Angebot für Kinder und ein kulturelles Rahmenprogramm.

Der Senser Platz wird mit acht Hütten von Donnerstag bis Sonntag bespielt. Auch hier wird laut Verwaltung aktuell eine Zwischenlösung zur Belebung des Platzes von Montag bis Mittwoch und eine Attraktion für Kinder und Familien geprüft.

Die Gesamtkosten – einschließlich Beheizung der Hütten – werden mit 134 000 Euro angegeben. Die Einnahmen dürften bei 55 000 Euro liegen, so dass ein kommunaler Zuschuss in Höhe von 79 000 Euro anfallen würde.

Sprecher aller Fraktionen begrüßten die geplanten Neuerungen. Günter Schlecht (SPD) brachte es auf den Punkt: „Wir freuen uns auf die neue Form, sind gespannt auf die Resonanz und akzeptieren die geänderten Öffnungszeiten.“

Nach Ende des Marktes kämen alle Kosten und Einnahmen auf den Prüfstand, um eine fundierte Budgetplanung für die Folgejahre zu erstellen. Dies impliziere sowohl mögliche Einsparungen und Kostensteigerungen als auch mögliche Gebührenanpassungen, präzisierte Lars Frick, Leiter Fachbereichs Kultur und Tourismus.

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