Von Peter Ade

Lörrach-Hauingen. Ausschließlich positiv bewertet der Ortschaftsrat die Entwicklung im Jugendtreff Hauingen. Die Jugendlichen fühlen sich nach eigenen Worten „gut drauf“ in der von der Dieter-Kaltenbach-Stiftung seit nunmehr 17 Jahren geleiteten Einrichtung.

Künstlerische, kreative und sportliche Programme gibt’s regelmäßig in den Räumen des ehemaligen Fahrradkellers der Astrid-Lindgren-Grundschule, die 2006 nach einem Umbau eröffnet wurden. Turniere, Feste und lustiges Beisammensein kommen nicht zu kurz.

Cynthia Dörfler und Katja Thiele stellten in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates die Aktivitäten vor und sprachen von einem „prima Miteinander“ unterschiedlicher Kulturen. „Insgesamt ist das Klima im Treff ganz entspannt“, freuen sich die beiden Leiterinnen.

Das Jahr 2017 sei ein erfolgreiches Jahr gewesen. Nach einer Phase der Renovierung wurden ein neuer Schreibtisch, ein Sofa und eine Theke angeschafft. Und es wurden neue Öffnungstage festgelegt: Donnerstag ist von 16 bis 18 Uhr zunächst Teenie-Treff, danach (bis 21 Uhr) allgemeiner Jugendtreff. Freitags hat der „Keller“ von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Der Teenie-Treff ist neu im Angebot. Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren sind eingeladen. Mittlerweile, so heißt es, sei das Angebot etabliert und gefestigt. Zwischen jüngeren und älteren Treff-Besuchern gebe es ein „entspanntes und respektvolles Miteinander“.

Der Jugendtreff sei für das Dorf eine Bereicherung, erklärte Ortsvorsteher Günter Schlecht und freute sich über die praktizierte Toleranz unter den jungen Menschen.

„Wir sind Euch gerne behilflich“, hieß es aus der Ratsrunde. Gerd Turowski (CDU) und Eva Petersik (SPD) lobten die offene Jugendarbeit als Ergänzung und Alternative zum lebhaften Engagement der örtlichen Vereine. Ralf Renckly (FW) ermutigte die Verantwortlichen, auch Jugendliche mit Behinderung in die Arbeit einzubinden.

Als wichtig erachtet Dörfler individuelle Hilfestellungen in kniffligen Lebenslagen, zum Beispiel bei Problemen in Familie und Schule oder bei der Suche nach einer Lehrstelle.

„Für manche Jugendliche ist der Treff eine wichtige Anlaufstelle, um Unterstützung zu erhalten“, betonten die Betreuerinnen und dankte dem Ortschaftsrat für die wohlwollende Begleitung.