Lörrach Gute Anbindung wichtig

Der Knotenpunkt Entenbad muss für die Bauphase und den späteren Betrieb des Zentralklinikums demnächst ertüchtigt werden.Foto: Guido Neidinger Foto: Die Oberbadische

Von Guido Neidinger

Lörrach. Die ersten Bauarbeiten für das Zentralklinikum im Entenbad bei Hauingen haben begonnen. Doch nicht nur auf dem weitläufigen Grundstück tut sich etwas. Wichtig für den späteren Betrieb und bereits für die anlaufende Bauphase sind die mit dem Großprojekt verbundenen Straßenprojekte. Denn nur durch eine gute Erschließung und Anbindung kann der zusätzliche Verkehr im Bereich des Klinikums reibungslos abgewickelt werden.

Einen Überblick über die „Straßenbaumaßnahmen Zentralklinikum“ gab in der Sitzung des Gemeinderats kürzlich Klaus Dullisch, im Rathaus zuständig für Straßen/Verkehr/Sicherheit.

Bereits fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben ist die L138 zwischen Hauingen und Steinen. Die Verschwenkung dieser Straße war notwendig, um ausreichend Platz für den Bau des Klinikums zu schaffen. Die Eröffnung fand bereits im Juli vergangenen Jahres statt. Noch ausstehend ist laut Dullisch die Verlegung der L 138 zwischen Zentralklinikum und Steinen. Hier wird eine Abfahrt mit Abbiegespur für einen Park&Ride-Parkplatz berücksichtigt.

Wichtig sind außerdem: Ertüchtigung des Knotenpunkts Entenbad/B 317, der Vollanschluss L138/B317 mit Unterführung der Bahnlinie sowie die Wegeverbindung nach Hauingen.

Die Planungsvereinbarung für die jetzt anstehende Ertüchtigung des Knotenpunkts Entenbad wird voraussichtlich in diesen Tagen erfüllt und das Projekt an das Regierungspräsidium Freiburg übergeben. Geplant ist eine zusätzliche Fahrspur und somit die Verflechtung der beiden Fahrspuren Richtung Lörrach (Reißverschluss-System). Vorgesehen ist hier auch eine Ampelanlage. Die Ampelanlage hält Stadtrat Thomas Denzer (Freie Wähler) nicht für nötig. „Der Verkehr auf der B317 muss fließen“, betonte Denzer. Durch eine Ampelanlage werde der Verkehrsfluss aber gehemmt.

Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Die Bauzeit ist mit sechs Monaten angesetzt. Es folgen weitere, zum Teil hochkomplexe Baumaßnahmen, für die ein Beirat ins Leben gerufen werden soll.

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