Lörrach-Hauingen Friedhofsweg genießt für Ortschaftsrat höchste Priorität

Marco Fraune
Ab der Rechbergstraße in Richtung Soormattbach soll der Friedhofsweg saniert und ausgebaut werden. Foto: Peter Ade

Der Hauinger Ortschaftsrat hat einige Wünsche für den Haushalt 2023. Doch das Geld ist knapp.

Die Planung, Sanierung und Neugestaltung des Friedhofswegs zwischen der Rechbergstraße und Soormattbrücke steht auf der Prioritätenliste des Hauinger Ortschaftsrat ganz oben. Das ist in dessen jüngster Sitzung von den Räten deutlich unterstrichen worden. Gleichzeitig wurden Zweifel daran geäußert, ob die Stadtverwaltung tatsächlich an dem avisierten Zeitplan festhalten kann.

Demnach soll die Planung in der zweiten Jahreshälfte im Ortschaftsrat vorgestellt werden. Eine mögliche bauliche Realisierung sei für Frühjahr 2026 vorgesehen, teilte Annette Bachmann-Ade in Vertretung von Ortsvorsteher Günter Schlecht mit. Damit kommt es auch so schon zu einer Verzögerung um ein Jahr, wurde moniert. „Ich glaube es erst, wenn es gemacht wird“, sagte Jürgen Weltin (CDU), der die bisherige Historie in dieser Sache als „Jammerspiel“ bezeichnete.

Die Vorschläge

Ebenfalls schon mit einem Zeitplan versehen ist die bauliche Gestaltung der Ortseinfahrt von der L 138 her auf die Steinenstraße nach der Steinenbachbrücke: eine Mittelverkehrsinsel an der Ecke Steinenstraße/Im Leh und die Weiterführung des Gehwegs an der Steinenstraße Richtung Ort. Die Planungen laufen, so der Sachstand. Eine bauliche Realisierung erfolge möglicherweise im Jahr 2026.

Die Sanierung des Vorplatzes und der Einfahrtstraße von der Brückenstraße zur Mehrzweckhalle steht ebenfalls auf der Ortschaftsrats-Vorschlagliste. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf aufgrund von Schlaglöchern und Unebenheiten, mindestens eine Person sei schon gestürzt, erklärte Bachmann-Ade. Auch für die Sanierung des öffentlichen Parkplatzes an der Lingertstraße gelte es, die Verkehrssicherungspflicht durch die Stadt zu beachten.

Darüber hinaus stehen noch die schrittweise Sanierung der städtischen Gebäude in Hauingen, das Rathaus, die Mehrzweckhalle, das Feuerwehrgerätehaus, die Abdankungshalle und die Astrid-Lindgren-Grundschule auf der Liste. Eine Weiterführung der Zuschüsse und die Erhöhung nach dem jährlichen Preisindex für Bücherei und Jugendtreffs befinden sich darauf ebenso.

Für Prioritäten

„Wir wissen alle, wie die Haushaltslage aussieht. Ich mach mir keine Hoffnung“, rechnet Weltin mit wenig Gestaltungsspielraum für die Zukunft. Die Einfahrt zur Haller oder die Abdankungshalle sieht Gerd Turowski (CDU) als wichtiger an als Schlaglöcher auf einem Parkplatz, womit er die Liste mit Prioritäten versehen wollte. Der Friedhofsweg genieße die höchste Priorität. Denn in diesem Punkt gäre es schon länger in der Bürgerschaft.

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