Lörrach Hilfreich für die Hospizarbeit

Irmgard und Erika Riehle (vorne v. links) mit Claudia Deichsel, Frank Hovenbitzer und Ute Lusche (hinten v. links) Foto: Bernhard Konrad

Lörrach - Das Hospiz am Buck hat eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 2500 Euro des „Geschwister Riehle Fonds“ erhalten. Dieser wird von der Lörracher Bürgerstiftung seit rund zwei Jahren als Treuhand-Fonds verwaltet.

Die vier Geschwister Margarete, Irmgard, Gerhard und Herbert stammen aus einer alt eingesessenen Lörracher Familie. Die beiden Brüder sind mittlerweile verstorben, indes war es bereits zu Lebzeiten einvernehmlich im Sinne aller kinderlosen Geschwister und Schwägerin Erika Riehle gewesen, der hiesigen Bürgerstiftung Geldvermögen und Immobilien aus dem Erbe zukommen zu lassen.

Einen Bargeldbetrag hat die Bürgerstiftung angelegt, zudem können aus zwei vermieteten Wohnungen verlässlich Mittel an Lörracher Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Neben dem Frauenhaus sind dies der Förderverein der städtischen Musikschule und als dritte Säule das Hospiz am Buck.

Stiftungsvorsitzende Ute Lusche und ihr Stellvertreter Frank Hovenbitzer würdigten das Engagement der Stifterinnen Irmgard und Margarete Riehle ebenos ausdrücklich wie von Erika Riehle, die als damalige Ehefrau von Gerhard Riehle Mit-Initiatorin des Fonds war.

Aus den Zinsen der angelegten Summe und den Mieteinnahmen seien gegenwärtig eine fortlaufende, zweckgebundene Förderung in Höhe von insgesamt 6000 bis 8000 Euro zu erwarten.

Claudia Deichsel, Mitglied der Hospizleitung, freute sich über die finanzielle Zuwendung: Der Betrag fließt in Leistungen, die das Hospiz selbst erbringen muss, etwa in spezielle medizinische Geräte oder Fortbildungen – auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Lusche würde sich freuen, wenn solche Beispiele in Lörrach Schule machen würden. Für Stifter böten sich zahlreiche Fördermöglichkeiten. Und: Werde das Geld vor Ort eingesetzt, sei dessen Wirksamkeit einfach nachzuvollziehen.

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