Lörrach Hohler trifft Hebel

Die Oberbadische

Lörrach. Mit Franz Hohler hat der Hebelbund Lörrach zum dritten Mal in den letzten Jahren einen Hebelpreisträger des Landes Baden-Württemberg zu Gast: Nach Arnold Stadler und Karl-Heinz Ott kommt der 1943 geborene Franz Hohler aus Zürich, Preisträger 2014, am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr, ins Dreiländermuseum Lörrach und führt sein Programm „Hohler trifft Hebel“ auf.

Nachdenklich stimmende Begegnung beider Autoren

Zwei Stühle stehen auf der Bühne: Auf dem einen nimmt Franz Hohler Platz, auf dem anderen Johann Peter Hebel. Eine oft kuriose, häufig nachdenklich stimmende Begegnung der beiden Autoren über die Zeiten hinweg beginnt.

In der Begegnung Hohlers und Hebels werden Gemeinsamkeiten der Autoren, aber auch Unterschiede sichtbar. Diese sind in der entschiedenen Zeitgenossenschaft Hohlers begründet. So trifft etwa Hebels „Biblische Geschichte“ von der Erschaffung der Welt auf Hohlers Version. Bei Hohler entsteht die Welt aus einer Kiste mit Erbsen, die Gott zugesandt erhielt – von wem nur?

„Franz Hohlers Werk zeugt von einer Erzähl- und Fabulierkunst, von einer unabhängigen Fantasie und Kreativität, die seit Jahrzehnten eine ebenso breite wie vielfältige Leserschaft begleitet. Humanität, Spannung und Gesellschaftskritik verbinden sich in seinem Schreiben auf einzigartige und unverkennbare Weise.“ So porträtiert die Hebelpreis-Jury, in der der Hebelbund mit seinem Präsidenten Volker Habermaier vertreten ist, den Schriftsteller und Kabarettisten Franz Hohler. u Die Veranstaltung wird wie üblich durch Volker Habermaier eingeleitet. Der Eintritt ist frei; um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

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