Lörrach IBA bringt die Stadt weiter

Lörrach (lu). „Die IBA 2020 ist eine große Chance für unsere Grenzregion“, betonte Günter Schlecht (SPD) in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Er wie auch sämtliche Mitglieder seiner und die der anderen Fraktionen befürworteten daher die Bereitstellung von Geldern für eine verkehrsplanerische Variantenstudie für die Basler Straße im Zuge des IBA-Projektes „Am Zoll Lörrach Riehen“. Kosten für die Stadt Lörrach: 2022 Euro. Insgesamt kostet die Studie 20 000 Euro. Die Stadt erhält eine Förderung für die Studie in Höhe von knapp 90 Prozent.

Strategisches Ziel der Stadt ist es, im Zollquartier mit zentraler Lage im Trinationalen Eurodistrict Basel (TEB) attraktive Freiräume mit Nachhaltigkeit zu schaffen sowie die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum durch Nutzungsvielfalt im nichtkommerziellen Bereich zu stärken. Im Jahr 2016 hatte die IBA dazu auch einen grenzüberschreitenden Ideenwettbewerb ausgelobt, wie denn das Quartier sinnvoll umgestaltet werden könnte.

Wie die Verwaltung jetzt im Hauptausschuss informierte, soll mit der geplanten Variantenstudie herausgefunden werden, wie die Basler Straße in dem besagten Bereich einbezogen und projektgemäß umgestaltet werden kann. Beim Tag der Städtebauförderung wurde unlängst der Bevölkerung bereits vor Ort vorgestellt, wie das Zollquartier künftig verändert werden und aussehen könnte.

Bekanntlich hatte die IBA-Jury dem Büro „Gehl architects“ aus Kopenhagen den Vorzug gegeben. Die Stadt Lörrach führt nun auf Grundlage dieser Ideen aus Dänemark einen städtebaulichen Wettbewerb für die Umgestaltung des Quartiers auf deutscher Seite durch.

Einer der Ausgangspunkte des Projekts war, dass die Basler Straße von der Bundesstraße zu einer kommunalen Straße rückgestuft wurde, was sehr willkommene Redimensionierungs- und Gestaltungsoptionen bietet, machte Fachbereichsleiterin Monika Neuhöfer-Avdic deutlich. Bevor diese Neugestaltung der Basler Straße so konzipiert werden kann, müssen zunächst die verkehrsplanerischen Rahmenbedingungen durch diese Studie ermittelt werden.

Aufgezeigt werden sollen die verschiedenen technisch möglichen Straßenquerschnitte und Fahrbahnaufteilungen, dies jeweils in Abhängigkeit von einer potenziellen Tramtrasse entlang der Straße.

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