Lörrach IBA in Berlin: „Eine große Chance“

Urkundenübergabe mit (v.l.n.r.) Bundesministerin Barbara Hendricks, Jörg Lutz, Guido Vogel, Monica Linder-Guarnaccia, Monika Neuhöfer-Avdic, Christian Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik, sowie Florian Pronold, Parlamentarischen Staatssekretär Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Lörrach. Das grenzüberschreitende Projekt im Zollquartier der Gemeinde Riehen, des Kantons Basel-Stadt und der Stadt Lörrach, das auch ein Projekt der IBA Basel 2020 (Internationale Bauausstellung) ist, wurde in das Städtebauförderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2017“ aufgenommen (wir berichteten).

Oberbürgermeister Jörg Lutz, Guido Vogel, Gemeinderat aus Riehen, Monica Linder-Guarnaccia, Geschäftsführerin der IBA Basel, und Monika Neuhöfer-Avdic, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Lörrach, nahmen im Bundesumweltministerium in Berlin nun die Auszeichnung entgegen, so eine Mitteilung der Stadt.

„Die Förderung unseres Projekts als Nationales Projekt des Städtebaus ist eine große Chance, das Zollquartier bis zum Jahr 2021 aufzuwerten“ stellen die Projektbeteiligten einhellig fest.

Das im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Basel 2020 nominierte Projekt sieht vor, im Bereich des deutsch-schweizerischen Zollübergangs Lörrach Riehen eine neue S-Bahn Haltestelle einzurichten und diese mit dem Bus-, Tram-, Velo- und Fußgängerverkehr auf kurzen Wegen optimal zu verknüpfen. Die Aufenthaltsqualität in diesem bisher vernachlässigten Bereich soll zudem verbessert, das umliegende Gebiet sowie die Durchgangsstraße städtebaulich aufgewertet werden. Auf Grundlage des im vergangenen Jahr abgeschlossenen Ideenwettbewerbs sollen nun die einzelnen Projektbestandteile weiter ausgearbeitet und bis zum Jahr 2021, dem Ende der Laufzeit des Städtebauförderprogramms 2017, umgesetzt werden.

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