Lörrach. Illegal reisten zwei kamerunische Staatsangehörige am Samstagmorgen in Lörracher Ortsteil Stetten von der Schweiz ins Bundesgebiet ein. Die beiden Frauen im Alter von 34 und 29 Jahren begaben sich direkt zum Bundespolizeirevier Lörrach, um dort ein Schutzgesuch zu stellen. Nach einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz wurden das Duo an die Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber weitergeleitet.

Ohne Ausweisdokumente kamen zudem zwei Jugendliche aus Eritrea am Samstag ins Land. Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte die beiden ziellos umherirrenden Jugendlichen am Hauptbahnhof in Lörrach. Die 16-Jährigen trugen ein Asylbegehren vor. Sie wurden an eine Jugendeinrichtung im Landkreis Lörrach übergeben.

Zwei tunesische Staatsangehörige wiederum waren bereits am Freitagmorgen ohne Fahrscheine in der Regio-S-Bahn unterwegs. Ein Fahrkartenkontrolleur ertappte die beiden Schwarzfahrer. Da die beiden Männer sich nicht ausweisen konnten, informierte er die Bundespolizei. Die Polizisten stellten fest, dass die beiden 36 und 25 Jahre alten Tunesier illegal aus der Schweiz ins Bundesgebiet eingereist sind. Eine EURODAC-Recherche ergab, dass beide Nordafrikaner erst vor drei Wochen in das Schweizer Asylverfahren eingestiegen sind. Da sie ein Asylbegehren vortrugen, wurden sie nach Strafanzeigenstellung wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und Erschleichens von Leistungen an die Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber verwiesen, schreibt die Polizei.