Lörrach Inklusionstag im Dreiländermuseum

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In der Werkstatt „Emma ist blind“ tragen die Kinder Augenbinden und experimentieren, wie man sich als nicht sehende Person mit anderen Sinnen helfen kann.   Foto: Museum/Carolin Buffet

Lörrach. Das museumspädagogische Team des Dreiländermuseums bietet am Freitag, 29. April, gemeinsam mit lokalen Partnern erstmals einen „Tag der Inklusion“ mit zahlreichen Angeboten an.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es ein buntes Programm für alle. Die Veranstaltung wird vom Baden-Württembergischen Ministerium für Soziales und Integration ebenso wie von der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden großzügig unterstützt.

Mit dieser Aktion soll die Rolle des Museums als Bildungsort und Begegnungsstätte für eine vielfältige Gesellschaft hervorhoben werden. Der Tag war ursprünglich am 3. Dezember 2021 – dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung – geplant und musste aufgrund der Corona-Einschränkungen verschoben werden. Künftig wird das Museumsteam zwei Mal jährlich einen Inklusionstag anbieten, so eine Mitteilung.

Das museumspädagogische Team des Dreiländermuseums arbeitet seit Jahren mit lokalen Akteuren zusammen, um Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen zu bringen und gemeinsam Barrieren zu überwinden. Oft ausgeschlossene Gruppen sollen integriert werden und dabei nicht „exklusive“ Angebote erhalten, sondern einfach mit dabei sein.

Am Aktionstag zeigen Führungen und Werkstätten dem Publikum – mit und ohne Behinderung – die vielfältigen Ressourcen des Hauses. Jedes Angebot dauert 50 Minuten, der Eintritt ist kostenlos. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Für den Besuch im Dreiländermuseum besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Programm

11 Uhr: Ein Angebot zu Sprache und Dialekt von Susanne Raible: Zu erleben gibt es lebendige Hörbeispiele, ein lustiges Ratespiel und Interessantes darüber, wie wir sprechen. Ob sehend oder nicht, alle können mitmachen.

12 Uhr: Dreiland einfach – Führung von Michael Wuchner durch die Dreiländerausstellung. Ein paar markante und geheimnisvolle Ausstellungsobjekte enthüllen je ein Stück der Geschichte der Region. Der Rundgang ist in vereinfachter Sprache gehalten. Jeder kann sich einbringen und mit den anderen Besuchern in einen Dialog treten.

13 Uhr: Still und doch vielsagend – Führung von Caroline Buffet und Johanna Wüthrich in deutscher Gebärdensprache durch die Dreiländerausstellung.

14 Uhr: Federn und Schnäbel – Angebot in einfacher Sprache zu den Vögeln mit Kirsten Lohrmann. Der Dieb, der Fischer, der Schwimmer, der Pfeifer, der Jäger, der Glücksbringer und weitere flüchtige Gefährten stellen sich mit ihren Eigenschaften und Legenden vor. Sie lassen sich streicheln und aus der Nähe betrachten.

15 Uhr: Emma ist blind – Werkstatt mit Silke Schwarz für Kinder ab 6 Jahren.

16 Uhr: „In die weite Welt hinein“ – ein Märchen für alle – klein und groß – wird von Caroline Buffet in der Sonderausstellung Schätze erzählt.

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