Lörrach Innocel zieht Kreative an

Marion Ziegler-Jung (v. l.) und Jörg Lutz begrüßten im Innocel die Jungunternehmer Martin Rauscher, Heiko Mückei und Christopher Balke. Foto: Peter Ade Foto: Die Oberbadische

Lörrach. „Wir sind der Pubertät entwachsen“, freut sich Marion Ziegler-Jung als Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Lörrach (WFL) über 15 erfolgreiche Aufbaujahre des Innocel Innovations-Center an der Marie-Curie-Straße. Viele neue Geschäftsideen sind entstanden, Firmen wurden gegründet, sind gewachsen und flügge geworden. „Wir freuen uns heute über zwei neu gegründete Unternehmen“, erklärte Ziegler-Jung am Donnerstag bei deren Vorstellung.

„Sie passen zu uns“, begrüßte Oberbürgermeister Jörg Lutz in seiner Eigenschaft als WFL-Aufsichtsratsvorsitzender die Geschäftsführer Martin Rauscher und Heiko Mükei von „Inteso“ sowie Christopher Balke von „Nexacor UG“.

Nachdem die Auslastung des Innocel noch im Februar bei 98 Prozent gelegen hat, stehen laut Ziegler-Jung nach dem Auszug von Customer Care International wieder Räume für neue Geschäftsideen zur Verfügung. Gründer können mit einem 25 Quadratmeter kleinen Büro in die Selbständigkeit starten und sich im Haus aufgrund eines flexiblen Raumkonzepts kontinuierlich weiterentwickeln. „Veränderung ist wichtig, damit Neues entstehen kann“, davon ist die WFL-Geschäftsführerin überzeugt.

Derzeit befinden sich 26 Firmen im denkmalgeschützten ehemaligen Handdruckgebäude der KBC. Es wurde im Jahr 2002 umgebaut zur Standortgemeinschaft junger und etablierter Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnologie, Telekommunikation, Life Sciences und Medizintechnik.

Das neue Unternehmen „Inteso“ bietet unter anderem Dienstleistungen zur Datenverschlüsselung und -sicherung, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der fortschreitenden Vernetzung industrieller Anlagen. Obendrein unterstützt die Firma ihre Kunden mit einem Monitoring, um drohende Fehlfunktionen in der Elektronik zu signalisieren oder auf Updates hinzuweisen. Geschäftsführer Rauscher wörtlich: „So spannend die Gründung ohnehin war, mit dem Bürobezug im Innocel erlebten wir einen Glücksfall.“

Gleichermaßen begeistert ist der Jungunternehmer Christopher Balke. Seine 2016 ins Innocel gezogene Firma „Nexacor UG“ hat eine Lösung zur rechtssicheren und gesetzeskonformen E-Mailarchivierung ins Produktportfolio aufgenommen.

Auch Balke spricht von der „Stärke des Standorts Innocel“ durch Bereitstellung einer großzügigen Infrastruktur mit Beratung in unternehmerischen Fragen und Mitnutzung des WFL-Empfangssekretariats.

Oberbürgermeister Lutz rundete im Pressegespräch die Komplimente fürs Innocel Innovations-Center ab: „Auch nach 15 Jahren ist der Name Programm“, erwähnte er nicht zuletzt hochkarätige Fachveranstaltungen, etwa den BioValley-Treffpunkt mit Unternehmern und Fachkräften aus der Region.

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