Lörrach Klagen häufen sich

Die viel befahrene Wallbrunnstraße. Foto: Kristoff Meller

Lörrach - Für die Lärmaktionsplanung der Stadt sind im Haushalt 2019 laut einer Mitteilung der Grünen finanzielle Mittel berücksichtigt. Im Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz wurde bereits für das vergangene Jahr 51 000 Euro und für 2019 weitere 21 000 Euro für die Lärmaktionsplanung bereitgestellt. Der Fachbereich Straßen/Verkehr/Sicherheit hat 2019 für Verkehrszählungen im Rahmen des Lärmaktionsplans 20 000 Euro auf die Seite gelegt. Die Grünen gehen darum davon aus, dass der Lärmaktionsplan jetzt weiterentwickelt werden soll und werden in diesem Sinne auch politisch aktiv werden.

Vor drei Jahren wurde auf Basis des Lärmaktionsplans der Stadt auf einem Teil der Wallbrunnstraße und der Belchenstraße aus Lärmschutzgründen Tempo 30 eingeführt. Die Grünen weisen nun in einer Mitteilung daraufhin, dass Lärmaktionspläne „alle fünf Jahre nach dem Zeitpunkt ihrer Aufstellung zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten“ seien. Das könnte „bei bedeutsamen Entwicklungen für die Lärmsituation“ auch vor Ablauf dieser fünf Jahre geschehen.

„Gerade in jüngster Zeit häufen sich die Klagen von Anwohnern der Wallbrunnstraße“, schreiben die Grünen. Gegen die Geschwindigkeitsbeschränkung, aber auch gegen die Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften, werde auf der gesamten Wallbrunnstraße verstoßen, wie eine Mitteilung der Stadtverwaltung vom 12. Dezember zeige. Die Grünen wiederholen daher ihre Forderung auf der gesamten Wallbrunnstraße Tempo 30 einzuführen.

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