Lörrach Jungbulle nimmt Reißaus vor Schlachter

mek, 16.04.2018 10:56 Uhr
Lörrach. Eine einjähriger Jungbulle hat am Montagmorgen in Lörrach für große Unruhe gesorgt und musste schließlich mit drei Schüssen getötet werden, weil die Betäbung scheiterte. Gegen 9.20 Uhr riss sie sich nach Angaben  der Polizei das Tier beim Schlachthof Lörrach los. In Panik lief der Jungbulle die Weiler Straße entlang in Richtung Osten.

In der Zeit wurde die Bevölkerung gebeten, das Gebiet südlich der Innenstadt zwischen B 317 und Bahnlinie zu meiden, um den Einsatz nicht zu behindern und sich selbst nicht zu gefährden.

Gegen 10 Uhr konnte das Rind im Bereich eines Ausstattungsgeschäftes in einem Hof in die Enge getrieben werden, so dass es keine Gefahr mehr für Passanten und Verkehrsteilnehmer darstellte. Ein Versuch, das Tier mittels eines Betäubungsmittels per Blasrohr ruhig zu stellen, scheiterte laut Polizei, trotz des Einsatzes des hierzu extra ausgerücktes Veterinäramts.

„Das Tier musste um weitere Gefährdungen auszuschließen und Leiden für das Tier zu verkürzen erlegt werden“, so die Polizei.
 
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