Lörrach Leidenschaft und Emotion

Freuen sich auf die Blues-Veranstaltung im Alten Wasserwerk (v.l.): Eric Binz (SAK), Manfred Bockey (exbluesive) und Mark Searle (Technik). Foto: Gerd Lustig Foto: Die Oberbadische

Von Gerd Lustig

Lörrach. Blues ist nicht einfach nur Musik. Blues ist Emotion, Leidenschaft und Lebensgefühl. Das wissen die Mitglieder des seit einigen Jahren im Dreiländereck beheimateten Vereins „exbluesive“ nur zu gut. Und eines ihrer Hauptanliegen ist es, den Blues in der Region bekannter zu machen.

Beste Gelegenheit bietet das Dreyland-Bluesfestival, das in seiner dritten Auflage von Freitag, 23. bis Sonntag, 25. August, stattfindet. Dauerte das Festival anfangs nur einen Tag, und das auch nur in Schopfheim, so kam im vergangenen Jahr als Veranstaltungsort Wehr dazu. Diesmal ist neben Schopfheim und Wehr erstmals auch Lörrach Schauplatz des Bluesfestivals.

Offiziell läuft der dritte Tag unter „Rahmenprogramm“, wie „exbluesive“-Programmmacher Manfred Bockey beim Pressegespräch erklärte. Nichtsdestotrotz freut er sich mit dem gesamten Orga-Team auf den Sonntag, 25. August, wenn im Alten Wasserwerk die Formation „Mike Wheeler Band“ um 20 Uhr aufspielt – bei gutem Wetter draußen als Open Air. Stolz ist „exbluesive“darauf, dass es gelungen ist, den SAK als Partner mit ins Boot zu holen.

„Der SAK ist ein Partner mit Leidenschaft und Herz, passt also wunderbar zum Blues“, sagte Bockey. Das Kompliment gab SAK-Mann Eric Binz gerne zurück. Für ihn ist eine Veranstaltung wie der Bluesabend dem Alten Wasserwerk und der Philosophie des SAK wie auf den Leib geschneidert. „Blues spricht alle Generationen an, und genau das ist ja unser Ziel“, machte Binz deutlich. Zudem stehe das Alte Wasserwerk für Vielfalt und vielfältige Musik. „Und da haben wir spontan mit dem Verein exbluesive kooperiert“, so Binz.

Die „Mike Wheeler Band“: Die Formation ist derzeit eine der angesagtesten jüngeren Bands in Chicago. Absolviert werden mehr als 200 Auftritte pro Jahr. Mikes Stimme ist sehr ausdrucksstark und erinnert an den verstorbenen Sam Cooke. Er tourte durch Europa als zweiter Gitarrist von Jimmy Johnson und auch mit „Chicago Blues Machine“ durch Frankreich. Bereits zweimal war er zu Gast bei „exbluesive“-Events und glänzte mit kraftvoller musikalischer Art. 2015 traf er dabei auch auf den mehrfach preisgekrönten Jazzer und Blueser Kai Strauss. Jetzt ist dieser Strauss „special guest“ beim Bluesfestival in Lörrach.

Eröffnet wird das Festival am Freitag, 23. August, um 20 Uhr im Stadtpark Schopfheim mit „Toronzo Cannon“. Ab 22 Uhr stehen dann als Hauptact „Tail Dragger & the Robert Fossen Band“ auf der Bühne. Am Samstag, 24. August, spielen ab 20 Uhr Ignaz Netzer & Mojo Kilian in Wehr auf dem Talschulplatz. Ab 22 Uhr werden „Willie Buck & The Muddy Waters Tribute Band“ einheizen. Beide Formationen, die als Hauptact auftreten, haben sich dem Delta-Blues verschrieben, vereinen aber auch Elemente des Chicago-Blues. Am Sonntag, 25. August, steht zudem um 10 Uhr ein Blues-Gottesdienst in der Kirche St. Michael in Schopfheim auf dem Programm.

Die Veranstalter freuen sich, dass es gelungen ist, alle Konzerte an den drei Tagen zu einem Preis von jeweils 15 Euro anzubieten. Karten im Vorverkauf für das Konzert in Lörrach gibt es bei der Firma Wein Speck.

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