Lörrach Lörrach hat eine neue Schule

Lörrach - Für 20 Erstklässler beginnt am 20. September der Unterricht an der neuen Schöpflin Schule in Brombach – wenn auch in einem Provisorium. Doch auch für den Schulneubau wurden die Arbeiten bereits begonnen. Unterdessen freuen sich die Campus-Schulen nach dem Ende der Ferien über einen gelungenen Neustart.

Seit die Schöpflin Stiftung angekündigt hat, eine einzügige, inklusive Ganztagsgrundschule in verbindlicher Form zu eröffnen, hat sich viel getan – auch das Team formiert sich weiter. Projektleiterin Constanze Wehner bleibt der Schule ebenfalls verbunden: „Sie soll als Teil der Stiftung wachsen. Auch für diese bedeutet die neue Schule eine große Veränderung. Diesen Prozess werde ich mit den Kollegen gestalten.“

Schöpflin Schule

Der Schulbetrieb beginnt in einem Provisorium, aber „provisorisch“ ist nur die Nutzung, erklärt Tine Höfler, Bauherrenvertreterin der Stiftung: „Uns war wichtig, dass der Ort, an dem die Schule startet, dauerhaft bleibt. Eine Containerlösung für das erste Jahr kam nicht in Frage.“ Stattdessen wurde das Werkstatthaus im Garten der Stiftung mit einem Anbau versehen. Zusammen mit dem angrenzenden „Atelierhaus“ steht somit ausreichend Platz für den Ganztagsbetrieb mit 20 Kindern zur Verfügung.

Im September 2022 sollen rund 45 Kinder in den Schulneubau einziehen, der in direkter Nachbarschaft auf einem Teilgrundstück der ehemaligen Reiss-Mühle entstehen wird.

Im Sommer haben bereits erste Arbeiten an den drei Schulgebäuden begonnen, die in Holzständerbauweise bis Mitte 2022 fertiggestellt sein sollen. Auf rund 1200 Quadratmetern Grundfläche haben dann bis zu 100 Schüler Platz. Neben dem Hauptgebäude entstehen zwei weitere Gebäude für Mensa, Mehrzweckräume und Verwaltung.

Für die Anmeldung zum Schuljahr 2022/23 findet am 14. Oktober um 18 Uhr eine Info-Veranstaltung für Eltern im Werkraum Schöpflin statt. Die Teilnehmerzahl ist coronabedingt begrenzt. Um Anmeldung im Internet über die Webseite www.schoepflin-schule.de wird gebeten.

Hans-Thoma-Gymnasium

Das Hans-Thoma-Gymnasium (HTG) startet mit 148 Fünftklässlern und fünf Zügen ins neue Schuljahr. Noch immer müssen Schüler und Lehrer im Unterricht Maske tragen: „Das ist mühsam für alle Beteiligten“, sagt Direktor Frank Braun.

Auch die Fraktionierung des Campus-Geländes in definierte Aufenthaltszonen während der Pausen wird gegenwärtig beibehalten. Positiv ist: Der Schulauftakt verlief gut und ohne Komplikationen.

Hebel-Gymnasium

Über viele Jahre hinweg bildete das HTG zum Schulstart sechs fünfte Klassen. Nun nähern sich HTG und „Hebel“ an: Mit 92 Anmeldungen wird das traditionell dreizügige Hebel-Gymnasium vierzügig, kann aber mit dieser Anzahl vergleichsweise kleine Klassen bilden.

Schulleiterin Stefanie Müller begrüßt diese Rahmenbedingungen, denn: Die Kinder wurden lange nicht im klassischen Sinn beschult. Kleinere Klassen böten nun bessere Voraussetzungen beim Wechsel in die weiterführende Schule.

Die Lehrerausstattung sei mit 59 ebenfalls besser als im vergangenen Jahr. Die Freude zum Schulstart sei spürbar gewesen. Müller: „Wir sind guter Dinge“.

Theodor-Heuss-Realschule

Die Theodor-Heuss-Realschule (THR) wird mit 89 Schülern ebenfalls voraussichtlich vierzügig. 54 Lehrer unterrichten an der THR, sagte Konrektorin Monika Sigrist, die sich ebenfalls über einen gelungen Auftakt des neuen Schuljahrs freute.

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