Von Kristoff Meller

Lörrach. Die Dieter Kaltenbach-Stiftung hat gestern Nachmittag ihren neuen „Speed Soccer Court“ – ein mobiler Fußballplatz mit Banden und Netzen – mit einem Turnier für Jugendliche in Tumringen eingeweiht. Die von der Stadt Lörrach und der Volksbank Dreiländereck gesponserte Anlage soll künftig im ganzen Stadtgebiet für die Jugendarbeit eingesetzt werden und kann auch gemietet werden.

„Der Soccer Court kommt bei den Jugendlichen richtig gut an“, stellte Turnierorganisator Jan Funke von der Jugendarbeit der Dieter Kaltenbach-Stiftung nach gut einer Stunde Betrieb zufrieden fest. Rund 50 Jugendliche aus Lörrach und Weil am Rhein zwischen zwölf und 19 Jahren unterzogen die Anlage beim Speed-Soccer-Turnier auf dem eigentlichen Bolzplatz zwischen Wiese und Teichmatten einem ersten Härtetest. Kaltenbach-Geschäftsführer Dietmar Sproß hatte zu Beginn beim körperlichen Einsatz der älteren Spieler noch „Angst um das Material“, doch diese war unbegründet. Die Konstruktion aus Metall, Holzbanden und einem Fangnetz hielt den Schüssen problemlos stand.

Die Initiative für den Erwerb der Anlage ging von Jan Funke aus. Finanziert wurde die Anlage, die sich auf einem kleinen Anhänger problemlos transportieren lässt und schnell aufgebaut ist, von der Volksbank Dreiländereck und der Stadt Lörrach. Während das Kreditinstitut, wie Vorstandsvorsitzender Ulf Bleckmann betonte, damit die Jugendarbeit unterstützen möchte, sieht die Stadtverwaltung auch eigene Nutzungspotenziale. Sportkoordinatorin Julia Arndt möchte die Anlage künftig auch für „städtische Aktionen oder Sportveranstaltungen von Schulen“ nutzen.

Vereine, Schulen aber auch Privatleute können den Soccer-Court laut Sproß auf Anfrage bei der Kaltenbach-Stiftung „gegen eine kleine Gebühr“ ausleihen. Die Stiftung wird den mobilen Kickplatz in ihr jeweiliges Ferienprogramm integrieren, ansonsten wird die Anlage in der Garage verstaut, da sie nicht für einen dauerhaften Betrieb im Freien ausgelegt ist.

Das gestrige Frühlingswetter war für den Court hingegen kein Problem, und die äußeren Bedingungen lockten neben den zehn Teams á vier bis fünf Spielern auch noch mal mindestens so viele Zuschauer an. Die Mannschaften wurden in zwei Altersgruppen (zwölf bis 15 Jahre und 15 bis 19 Jahre) eingeteilt. Die Spielzeit betrug jeweils sieben Minuten. Das Gewinnerteam des Jugendturniers durfte zum Abschluss gegen eine Auswahl aus Lörracher Kommunalwahlkandidaten antreten. Die Lokalpolitiker beantworteten außerdem Fragen der Erstwähler im Vorfeld der Kommunalwahl am 25. Mai.