Lörrach Mit Hörspielen ins Semester

Die Oberbadische, 14.03.2018 02:21 Uhr

Volkshochschule Lörrach, SWR2 und das SWR-Studio Freiburg starten als Partner am 18. März mit der Hörspielreihe „Mit den Ohren sieht man besser“ ins Sommersemester.

Lörrach. Die Reihe umfasst mehrere Termine. Alle Veranstaltungen finden in der Bar Drei König, Basler Straße 169 in Lörrach statt. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. 18. März, 11 Uhr: „Die Wahrheit“ (NDR 2017) nach dem gleichnamigen Roman von Melanie Raabe. Die Autorin Melanie Raabe wird anwesend sein. Moderation: Claudia Gabler.

Was sagt man, wenn der tot geglaubte Ehemann nach siebenjähriger Abwesenheit plötzlich wieder auftaucht? „Schön, dass du wieder da bist“? Bei einer Dienstreise nach Südamerika war der reiche Unternehmer Philipp Petersen spurlos verschwunden, und seine Frau Sarah blieb mit dem kleinen Leo allein zurück.

Gerade hatte Sarah begonnen, sich von der Vergangenheit zu lösen, als sie wie aus heiterem Himmel die Nachricht erhält, dass Philipp am Leben ist. Mit zwiespältigen Gefühlen fährt Sarah zum Flughafen. Doch es ist nicht ihr Mann, der aus dem Flugzeug steigt, sondern ein Fremder. Nur, dass das keinem außer ihr aufzufallen scheint. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus, und für Sarah beginnt ein Albtraum. 6. Mai, 11 Uhr: Pre Listening zu 70 Jahre Staat Israel: „We ♥ love Israel“ (SWR 2018) Ein Hörspiel-Serial von Noam Brusilovsky und Ofer Waldman. Autor und Regisseur Noam Brusilovsky wird anwesend sein. Moderation: Henning Hooss.

Israel und die Israelis scheinen von verschiedenen Gruppen in der deutschen Gesellschaft geliebt zu werden: Pegida, Antideutsche, gläubige Christen oder schwule Tel-Aviv-Fans. Dass der biblische Liebessatz dabei eine verstörende Verkehrung erlebt, wird selten angesprochen: Ich liebe mich selbst (als Deutschen) wie ich meinen nächsten (Israeli) liebe. Oder umgekehrt. Inwiefern sind Israelis bereit, die deutsche Liebe für Israel zu instrumentalisieren? Anlässlich der Gründung des Staates Israel vor 70 Jahren im Mai 1948 versucht eine Reise zweier Israelis im Auftrag des SWR, diesen Auftrag zu erfüllen. Über ein Serial in sieben Stationen, das von Berlin berichtet, wo die größte israelische Gemeinde außerhalb Israels lebt. Von deutsch-christlichen Touristen in Israel. Von Israel unterstützenden Organisationen wie Pegida und „Antifa pro-Israel“. Aber auch von muslimisch-deutschen wie israelisch-jüdischen BDS-Aktivisten. 17. Juni, 11 Uhr: „Lissy“ (SWR 2017) von Josef Maria Schäfers und Stella Luncke. Regisseur Josef Maria Schäfers wird anwesend sein. Moderation: Claudia Gabler.

In der ostdeutschen Provinz trifft die Polizeianwärterin Lissy auf die neue Familie ihres Vaters, von der sie so gut wie nichts weiß, und macht Bekanntschaft mit der örtlichen Bürgerwehr, für die anscheinend ganz eigene Regeln und Gesetze gelten. Als der Busfahrer Matze plötzlich im Dorf auftaucht, brechen alte Feindseligkeiten wieder auf, und Lissy gerät zwischen alle Fronten. Als sie beim Sex mit Matze in der Umkleidekabine des Freibads erwischt wird, verdichten sich ihre Probleme. Bei Lissy beginnt es tinitusartig zu piepen. Kurzentschlossen setzt sie sich während der Dienstzeit ab.