Lörrach - Die Afrika-AG des Hebel-Gymnasiums veranstaltet am Freitag, 30. November, ab 19.30 Uhr in der Tonart-Aula zum achten Mal ein Benefizkonzert zugunsten ihrer Partnerschule in Kenia. Dieses Jahr werden einige Schüler von ihren persönlichen Eindrücken vom Schulleben vor Ort berichten.

Keine Null-Bock-Mentalität

Im Sommer sind vier Mitglieder der Afrika-AG zusammen mit Begleitlehrern zur Partnerschule St. Andrews Tarabete ins kenianische Navaisha aufgebrochen, um die Auswirkungen der jahrelangen Unterstützung auf die rund 400 Schüler vor Ort zu sehen. „Lehrer, Eltern und Schüler wissen unsere Hilfe sehr zu schätzen“, berichtete Franziska Messerer während eines Pressegesprächs. „Die Jugendlichen folgen den Unterricht sehr aufmerksam und sind motiviert. Dort gibt es keine Null-Bock-Mentalität.“ Die Schülerin Lola Kita ergänzte: „Für viele ist die Schule und das Mädcheninternat außerdem ein Ort der Sicherheit. Das war uns vorher nicht bewusst. Sexuelle Gewalt an Frauen ist in Kenia ein wichtiges Thema.“

Dia-Show

Mit einer Dia-Show wollen Messerer und Kita die Eindrücke am Benefizabend veranschaulichen – als Ergänzung zu den musikalischen Beiträgen, präsentiert von Schülern aus allen Klassenstufen. Das Interesse an der Musikveranstaltung sei nach wie vor ungebrochen, schwärmte die Leiterin der AG Maria Kannen-Schmidt. „Wir haben eine Gruppe von musisch Begabten für den Abend begeistern können, die mit Klavierstücken von Chopin, einem Gitarren-Konzert von Vivaldi und einer Pop-Band für Stimmung sorgen.“

Afrikanische Snacks

Zudem sollen die Besucher in der Pause mit hausgemachten afrikanischen Snacks kulinarisch auf ihre Kosten kommen. Im Foyer werden ausgehängte Briefe von Schulfreunden an der St. Andrews Schule davon berichten, wie die finanzielle Unterstützung bislang ihr Leben verändert hat.

Durch Spenden aus Benefizkonzerten, -läufen und Kuchenverkäufen können zweimal jährlich jeweils 4000 Euro an ein dort ansässiges deutsches Ehepaar überwiesen werden. Das Geld geht an Schüler, deren Eltern das Schulgebühren nicht aufbringen können sowie an die Ausstattung mit Unterrichtsmaterial.