Von Jasmin Dunke

Lörrach. Die Mobile Jugendarbeit der Dieter Kaltenbach Stiftung veranstaltete am Samstag in Kooperation mit der Lörracher Wohnbau das sechste Mühleturnier im Gemeinschaftsraum in Tumringen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene traten beim bekannten Brettspiel „Mühle“ gegeneinander an.

Die Mobile Jugendarbeit versteht sich als niederschwelliges Angebot und ist seit mehr als zwölf Jahren Ansprechpartner für die Belange der Kinder und Jugendlichen in Lörrach. Dabei vermittelt sie auch zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Neben freizeitpädagogischen Gruppenangeboten, die sich an den Interessen der Jugendlichen orientieren, bietet sie auch Einzelfallhilfe wie zum Beispiel bei Bewerbungsschreiben an. „Wir wollen generationsübergreifende Akzente setzen“, sagt Sozialpädagogin Sylvia Böhme.

Jedes Jahr im Winter veranstaltet die Organisation gemeinsam mit der Lörracher Wohnbau das in Tumringen mittlerweile zur Tradition gewordene Mühleturnier. „Die Teilnehmer freuen sich immer sehr auf das Turnier. Wir bekommen nur positive Rückmeldung“, erzählt Böhme.

In zwei Altersgruppen, sieben bis elf Jahre und zwölf bis siebzehn Jahre, können die Kinder und Jugendlichen gegeneinander antreten. Aber auch Eltern und Verwandte haben die Gelegenheit, miteinander zu spielen. Hausgemachtes sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmer.

„Ältere Menschen, Kinder und Jugendliche sollen zusammenkommen. Im Vordergrund stehen die Begegnung und das Miteinander“, sagt Jan Funke, Teamleiter der Abteilung Jugendarbeit.

Konzentriert spielten auf den Mühlbrettern die zwanzig kleinen und großen Teilnehmer um die begehrten Pokale und attraktiven Aktionspreise, etwa Freikarten oder Fußbälle, unterstützt von Cineplex Lörrach, dem Laguna Badeland, Intersport und der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden.

Die Teilnehmer spielten aufmerksam das Brettspiel, das nicht nur Konzentration sondern auch eine Taktik fordert. „Ich bin jetzt schon einige Male dabei gewesen. Es macht Spaß gegen andere Jugendliche in meinem Alter anzutreten. Es fordert einen heraus. Außerdem sind viele Leute da, man kann auch neue Kontakte knüpfen“, erzählt der fünfzehnjährige Emre Tasdan.

Sechs Gewinner standen am Ende des Tages fest: Mila Chaiyavan (dritter Platz), Antony Moro (zweiter Platz) und Kaan Tiryaki (erster Platz) unter den sieben bis elf Jährigen. Emre Tasdan (dritter Platz), Kerem Tiryaki (zweiter Platz) und Serdar Tasdan (erster Platz) ergatterten einen Pokal unter den zwölf bis siebzehn Jahre alten Jugendlichen.