Lörrach Muntres Treffen im Quartier

Als Stimmungskanone entpuppte sich Oberzunftmeister Andreas Glattacker einmal mehr beim Fest in Stetten.     Foto: Peter Ade Foto: Die Oberbadische

Heiter, besinnlich und mit einem köstlichen Mittagsmahl feierte der Förderverein Seniorenzentrum St. Fridolin Lörrach-Stetten am Sonntag das fünfjährige Bestehen. Im Gemeindehaus herrschte Hochbetrieb.

Von Peter Ade

Lörrach. Fast 170 Dorfbewohner und Gäste aus der Stadt nahmen lebhaften Anteil am Jubiläum.

Herzstück und Aushängeschild des Fördervereins ist das Quartierscafé im Gemeindehaus. Jeden Mittwoch ist Mittagstisch, der sich vor allem bei der älteren Generation großen Zuspruchs erfreut. Man kommt, um gemeinsam zu speisen, ein „Schwätzle“ zu halten und den guten Kontakt zu den Nachbarn zu pflegen.

Die Idee zur Gründung des Fördervereins hatten Patrick Ball als Heimleiter des Seniorenzentrums und die heutige Seniorenbeauftragte der Stadt, Ute Hammler, die damals in der Stettener Einrichtung arbeitete. Aufsichtsrat Heinrich Benner, der heutige Vorsitzende Dieter Funk und Thomas Willener unterstützten das Vorhaben von Anfang an (wir berichteten).

Das Quartierscafé im katholischen Gemeindehaus ist eine echte Erfolgsgeschichte. In den drei Jahren seines Bestehens hat es sich zu einem Renner entwickelt. Mit seinem Stellvertreter Marno le Moult kümmert sich Dieter Funk um die organisatorischen Aufgaben.

Ein perfekter Service, für den der Förderverein ebenfalls gesorgt hat, ist der Einsatz eines behindertengerechten Busses. Viele Heimbewohner nutzen ihn gerne für Fahrten zum Stettener Wochenmarkt oder für Ausflüge in die Region.

Zuletzt steuerte der Verein 15 000 Euro zur Neugestaltung des Außenbereichs im Seniorenzentrum bei. Jetzt plätschert ein Brunnen neben den Sitzbänken mit herrlicher Aussicht auf den Tüllinger.

Zum Jubiläum konnten Vorsitzender Dieter Funk vom Förderverein Seniorenzentrum und Patricia Brogle vom Förderverein Jugendhaus schon kurz nach dem Gottesdienst ein volles Haus willkommen heißen. Jung und Alt wartete gespannt auf das Unterhaltungsprogramm, das gemeinsam mit dem Förderverein Jugendhaus auf die Beine gestellt wurde.

Erster Höhepunkt war die musikalische Unterhaltung durch Jürgen Hässler von „Sax & Key“, zuweilen im Duett mit dem Sänger Horst Frey. Danach entpuppte sich der Lörracher Oberzunftmeister Andreas Glattacker einmal mehr als wahre Stimmungskanone mit munteren Geschichten, Anekdoten und lockeren Sprüchen, die mit spontanem Applaus bedacht wurden.

Auch Oberbürgermeister Jörg Lutz freute sich über die Stettemer Aktivitäten zur Belebung der Dorfgemeinschaft. Das vom Freundeskreis ins Leben gerufene Quartiercafé sei ein Leuchtturm für praktiziertes ehrenamtliches Engagement, würdigte Lutz den nimmermüden Einsatz. Gleichzeitung lud er auf 14. November zum Quartierstreffen nach Stetten ein, bei dem weitere Ideen für das Zusammenleben im Dorf entwickelt werden sollen.

Zum Mittagessen im Gemeindehaus gab es die hausgemachten Stettemer Krautwickel und Hackbraten mit Kartoffelpüree und Spätzle samt Nachtisch. Der Reinerlös fließt ausschließlich in die Kasse des Fördervereins. Vorsitzender Funk und sein Team freuten, dass die Mitgliederzahl um weitere vier auf nunmehr 196 geklettert ist.

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