Lörrach Nachwuchs trifft Forscherelite

Die Phaenovum-Gruppe (v. l.): Benedikt Heim, Leon Klein, Leo Grossman, Leander Hartenburg, Alexandra Martin, Yannick Resch, Yasmin Muderris und Nahae Kühn Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Lörrach/Lindau. Projektschüler des Phaenovum nahmen kürzlich an der 68. Nobelpreisträger-Tagung in Lindau mit internationalen Nobelpreisträgern und Wissenschaftlern teil und stellten ihre Projekte vor. Eingeladen wurden sie von „Jugend forscht“ auf Grund ihrer erfolgreichen Teilnahme am Landeswettbewerb.

600 internationale Nachwuchswissenschaftler eingeladen

Zur Nobelpreisträgertagung wurden neben 18 Nobelpreisträgern auch rund 600 internationale Nachwuchswissenschaftler aus 84 Ländern eingeladen. Drei Jungforscherteams des Phaenovums waren mit dabei. Die „Jugend forscht“-Landessieger Leander Hartenburg (16), Leon Klein (16), Projekt „FeiSoLo – Durchblick im Feinstaubnebel“, und Yasmin Muderris (16), Nahae Kühn (15) und Alexandra Martin (17), Projekt „Akustische Levitation – Kugeln im Lotussitz“, hatten die Möglichkeit, ein Interview mit Nobelpreisträger Steven Chu von der Stanford University zu führen (siehe oben).

Das Phaenovum-Team Yannick Resch (15), Benedikt Heim (15) und Leo Grossman (15) stellten den „Pill-O-Mat“, den sie im Rahmen einer Projektarbeit am Phaenovum entwickelt haben, bei der traditionellen Schiffsfahrt zur Insel Mainau den Tagungsteilnehmern vor. Die Medikamentendosierung kann mit ihrem Automaten individuell geschehen.

Alle Schüler besuchen das Hans-Thoma-Gymnasium. Sie wurden von den Betreuern beziehungsweise Fachbereichsleitern am Phaenovum Hermann Klein, Renate Spanke und Christiane Talke-Messerer begleitet.

Seit 1951 treffen sich Nobelpreisträger und Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt jeweils für eine Woche im Sommer am Bodensee, um über aktuelle wissenschaftliche Fragen zu diskutieren, Kontakte zu knüpfen und sich über die Forschungsbedingungen in Baden-Württemberg zu informieren. Das Amt für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt die internationale Begegnung von JungforscherInnen und Nobelpreisträgern mit einer Abschlussveranstaltung auf der Insel Mainau. In der abschließenden Podiumsdiskussion unter dem Titel „Science in a Post-Factual World“ diskutierten vier Nobelpreisträger, darunter Steven Chu die Rolle der Wissenschaft in der post-faktischen Welt, in der nicht mehr Fakten und Tatsachen sondern „gefühlten Wahrheiten“ vertraut wird.

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