Lörrach Peter Jensch rechtfertigt sich

 Foto: Peter Jensch

Lörrach - Mit einer Stellungnahme hat Alt-Stadtrat Peter Jensch auf unsere Berichterstattung „Lörracher Aspekte“ vom 8. Juni reagiert. Jensch war bei den Kommunalwahlen als 81-Jähriger in den Gemeinderat gewählt worden, in dem er bereits von 1980 bis 1999 für die FDP saß. Nach der Wahl verzichtete Jensch aus Altersgründen und ließ seinem jungen Kollegen Primin Gohn den Vortritt. Hier seine Stellungnahme in Auszügen: „Nach meiner Ermittlung . . .  erzielte die Liste der FDP mit ihren 27 548 Stimmen von den 32 Sitzen im neuen Gemeinderat den 10. und den 29. Sitz. Darin liegt eine Rechtfertigung für jede der 20 Kandidaturen auf der Liste, auch der meinigen. Der 2. Sitz wäre trotz des Spitzenergebnisses von FDP-Stadtrat Matthias Koesler ohne sie gefährdet gewesen. Und dies wäre nicht egal gewesen.

In der Oberbadischen vom 29. Mai 2019 bewertete Guido Neidinger meine Rückkehr als ’frustrierend für junge Kandidaten’. Den Schuh von Bernhard Konrad ’der sollte nicht mehr kandidieren’, ziehe ich mir nicht an, solange noch wie 2019 die eigene Partei mit zwölf Leerstellen auf der Liste hinter den Ratsparteien mit 32 Kandidierenden zurücksteht, und so das Volumen der Gesamtstimmen entscheidend verkleinert. Man hat auch im Alter noch eine politische Verantwortung. Das Gerede von der ’Persönlichkeitswahl’ . . . verschleiert nur den kollektiven Charakter der Kommunalwahlen.“

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