Lörrach Preis für den Tiefenrausch

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Adam Muderris wurde für sein Projekt „Tiefenrausch“ ausgezeichnet.                    Foto: Archiv/Phaenovum

Lörrach. Auszeichnung für jugendlichen Forschergeist: Kürzlich war es wieder soweit. Im 13. Jahr in Folge wurde der Rotary Forschungspreis Physik für Schüler vergeben.

Die achtköpfige Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft hatte Präsentationen und schriftliche Ausarbeitungen elf spannender Projekte zu bewerten, von denen fünf aus der Gruppe der Junioren (bis 14 Jahre) und sechs von den „Senioren“ (15 Jahre und älter) eingereicht wurden.

Neben anwendungsorientierten Projekten wie der Frage nach fairem Würfeln oder der Analyse der Saugfähigkeit von Schwämmen wurden theoretische Arbeiten zur Adhäsion von Marienkäferfüßen oder die physikalische Untersuchung des Cartesischen Tauchers vorgestellt.

Die Jungforscher waren begeistert, wenigstens in diesem Wettbewerb in Präsenz (3G) präsentieren zu dürfen – nach den vielen Online-Wettbewerben ein echter Höhepunkt.

So stellte die Qualität der Projekte dann auch in diesem Jahr die Jury wieder vor eine Herausforderung. Nach intensiver Beratung fiel die Entscheidung, drei Forschungsprojekte mit einem Preis auszuzeichnen.

Der Rotary Forschungspreis der Altersklasse Senioren, der mit 1000 Euro dotiert ist, ging an das Projekt „Tiefenrausch – eine physikalische Untersuchung des Cartesischen Tauchers“ von Adam Muderris, 17 Jahre, Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach.

In der Altersklasse der Junioren gewannen die Schwestern Annalotta und Johanna Hipp und Nicholas Dahlke (alle drei vom Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach) das Preisgeld in Höhe von 250 Euro.

Zusätzlich wurde auch in diesem Jahr wieder ein Motivationspreis in Höhe von 150 Euro vergeben. Er ging an das Projekt „Dance-Music – Tanz Deine eigene Musik!“ von Maxim Rasch (HTG, 13 Jahre).

Coronabedingt auf größere Feier verzichtet

Bei der anschließenden Preisverleihung musste coronabedingt auf den üblichen Apéro verzichtet werden. Immerhin gab es aber ein Gruppenbild mit Maske.

Die Gewinner des Forschungspreises werden auch in dieser Runde wieder eingeladen, ihre Projekte dem Rotary Club als Stifter des Preises zu präsentieren. Für das nächste Jahr hat Rotary-Präsident Jan Olaf zugesichert, dass es wieder einen Forschungspreis geben wird.

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