Lörrach Schüler für Informatik begeistern

Helga Martin, Sami Busch (Mitte) und Lars Möllendorf Foto: zVg

Lörrach - Das Maulburger Unternehmen Busch Vacuum Solutions unterstützt den Lörracher Roboterwettbewerb „RoboRAVE“ wieder mit einem Spendenbetrag von 5000 Euro und möchte damit das Interesse von Schülern für die Informatik fördern.

Seit 2016 richtet das Phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck den internationalen Roboterwettbewerb RoboRAVE Germany aus. Nachdem der Wettbewerb coronabedingt im Frühsommer abgesagt werden musste, findet er laut einer Mitteilung nun im November digital statt.

Rasante Entwicklung in Sachen Künstlicher Intelligenz 

Sami Busch, Geschäftsführer von Busch Vacuum Solutions, ist überzeugt, dass die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz eine rasante Entwicklung nehmen wird, nicht nur in der industriellen Produktion, sondern in allen Lebensbereichen: „Um hierbei international mithalten zu können, sind gut ausgebildete Fachkräfte notwendig. Wichtig ist deshalb, Kinder und Jugendliche frühzeitig an die Informationstechnologie heranzuführen und zu begeistern. Der Roboterwettbewerb bietet dafür einen ansprechenden spielerischen Zugang für Kinder und Jugendliche, die wir gerne unterstützen.“

Busch unterstützte den Wettbewerb seit Anfang an. „Wir sind über die Spende in Höhe von 5000 Euro sehr dankbar. Die Zusage, den Roboterwettbewerb langfristig und zuverlässig zu unterstützen, war für die Einführung und Etablierung sehr wichtig. Ohne eine entsprechende finanzielle Unterstützung lässt sich ein Roboterwettbewerb nicht ausrichten“, freut sich Phaenovum-Geschäftsführerin Helga Martin.

Neue Online-Formate für den digitalen Wettbewerb

Das Team des Fachbereichs Informatik/Technik/Robotik entwickelt für den digitalen Wettbewerb neue Online-Formate, um auch unter den Bedingungen der Corona-Krise „Fun while Learning, Sharing, Teamwork“ erlebbar zu machen, so die Mitteilung. Der RoboRAVE Germany 2020 basiert auf dem Open Roberta Lab https://lab.open-roberta.org.

„In der Simulationsumgebung kann ein Robotermodell programmiert werden, welches mit Sensoren ausgestattet ist und sich auf einem zweidimensionalen Spielfeld zurechtfinden muss“, erklärt Fachbereichsleiter Lars Möllendorf. „Auch online werden, wie beim RoboRAVE üblich, die Spielfelder vorab zum Üben bereitgestellt. Aber erst am Tag des Wettbewerbs werden die eigentlichen Arenen der sogenannten Challenges veröffentlicht. Entscheidend ist dann, wie schnell die Teams ihre Roboter an die Wettbewerbsbedingungen anpassen können. Wir arbeiten daran, die Performance der Roboter und das Scoring live zu übertragen, damit der RoboRAVE Germany auch online zum Event wird.“

In den Jahren 2016 bis 2018 war Lörrach das Ziel junger, internationaler Programmierer. Nicht nur aus der Region und grenzüberschreitend kamen die Teams im Alter zwischen zehn und 20 Jahren sonder aus Europa, Afrika und Asien.

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