Lörrach Schulen sorgen für Durchblick

Oberstudiendirektor Frank Braun informierte über Angebote und Leistungen am Hans-Thoma-Gymnasium. Foto: Peter Ade

Lörrach - Durchblick ist angesagt, wenn Eltern entscheiden müssen, welche Schule ihr Kind nach dem Abschluss der vierten Klasse besuchen soll. Die beiden Lörracher Gymnasien informierten am Samstag in lockerer Form über ihre Angebote. Hebel-- und Hans-Thoma-Gymnasium (HTG) luden zeitgleich zum „Tag der offenen Tür“.

„Leben und Lernen“ umschreibt mit wenigen Worten das Selbstverständnis der beiden großen Lörracher Gymnasien. Schülerinnen und Schüler sollen in erster Linie umfassend auf ein künftiges Studium oder eine Berufsausbildung vorbereitet werden. Dafür sorgen vor allem ein breites Bildungsangebot mit großer Fächervielfalt und ein klares pädagogisches Konzept. Eine offene Atmosphäre und ein von gegenseitiger Wertschätzung geprägter Umgang bestimmen das Zusammenleben innerhalb der Schulgemeinden.

Künftige Schüler und Eltern konnten sich an vielen Stationen über die facettenreiche Unterrichtsgestaltung, aber auch viele der zusätzlichen Aktivitäten informieren. Schulpartnerschaften und Sprachreisen wurden genauso vorgestellt wie zahlreiche Arbeitsgemeinschaften.

Lebhaftes Interesse

An beiden Gymnasien standen alle Lehrerinnen und Lehrer und ein Großteil der Schüler für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Das Angebot wurde lebhaft genutzt. Die Eltern informierten sich unter anderem über die Gestaltung der einzelnen Jahrgangsstufen und die Anforderungen an die Schüler, aber auch über die Mittagsversorgung und die von Schülern mitgestalteten Pausenhöfe und Aufenthaltsräume.

Eine Stärke liegt in individuellen Lernhilfen, Kollegialität und dem „Wir-Gefühl“ – Eigenschaften, die mit wenigen Ausnahmen dazu führen, dass der Abiturdurchschnitt der Absolventen besser ist als der Landesdurchschnitt. „Wir möchten diese Erfolge beibehalten und hoffen auf zahlreiche neue Schülerinnen und Schüler in den künftigen fünften Klassen“, unterstrich Frank Braun, Direktor des HTG.

Am HTG als einem achtjährigen Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und sprachlichem Profil (Englisch und Französisch) findet bereits ab der fünften Klasse Nachmittagsunterricht statt. Die Zahl der Unterrichtsstunden steigt bis zur zehnten Klasse kontinuierlich von 30 auf 36 Wochenstunden.

Latein „geschnuppert“

Im Hebel-Gymnasium konnten Viertklässler der Grundschulen und deren Eltern nach einer zentralen Eröffnung in der Aula „TonArt“ den Lateinunterricht kennenlernen, am Englisch-Unterricht jetziger Fünftklässler teilnehmen sowie Experimente in Chemie und Biologie verfolgen. Im „gläsernen Unterricht“ gab es Einblicke in die Profilfächer, zum Beispiel Griechisch, Latein, Naturwissenschaft und Technik.

Fachlehrer boten zudem eine Latein-Beratung für Eltern an. Die Singklasse des „Hebel“ lud zum gemeinsamen Musizieren ein. Kleinere Kinder durften in einer Betreuung spielen, malen und basteln. Neuntklässler leiteten Führungen durch das Schulhaus. Herzhaftes sowie Kaffee und Kuchen gab es zur Stärkung in einem Eltern-Café. Verschiedene Arbeitsgemeinschaften und Projekte stellten sich der Öffentlichkeit vor.

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