Lörrach So wächst das Dorf zusammen

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Einiges los: Velobörse und Dorfflohmarkt lockten nach Brombach. Foto: Peter Ade

Lörrach-Brombach (pad). Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen begleiteten am Samstag in Brombach die Velobörse an der Hellbergschule und den Dorfflohmarkt. Beide Veranstaltungen waren ein voller Erfolg.

Das Team des Gemeindekindergartens, der Villa Lila, der Elternbeirat und der FV Dorfspatzen legten sich von Anfang an mit Vorbereitung und Durchführung der Events mächtig ins Zeug. Unzählige Freizeitstunden wurden geopfert, bis alles „unter Dach und Fach“ war.

Bei der Velobörse auf dem Schulhof wurden insgesamt etwa 70 gut erhaltene und fahrtaugliche Fahrräder angeboten. Roller, Laufräder und Fahrradsitze ergänzten das Sortiment. Es gab viele Kinder- und Jugendräder, die größtenteils den Besitzer wechselten.

Zudem hatte die Velobörse den Effekt, unnötigen Abfall zu vermeiden, indem unbenutzte, aber noch funktionstüchtige Zweiräder vor dem Schrotthaufen gerettet und wieder in den Verkehr gebracht wurden. Davon profitieren alle: Die Besitzer werden ein nicht mehr genutztes Fahrrad los und erhalten dafür eine Entschädigung.

Stände im Ort aufgebaut

Zeitgleich mit dem Veloverkauf startete der Dorfflohmarkt. Stände waren in der Aula der Hellbergschule und im ganzen Ort aufgebaut. Das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Mit Grillstand, Getränken, Kaffee und Kuchen wurde das Event im Gemeindekindergarten abgerundet.

Der Countdown zum Fest begann schon vor Tagen. Rasenmäher brummten, es wurde gekehrt, auf den Höfen die Tische und Ausstellungsbereiche aufgebaut und Kinder misteten ihre Zimmer aus. Man tauchte zum Teil in längst vergessene Welten ein, und Nachbarn unterhielten sich am Zaun darüber, wie erstaunt man sei, welche Mengen ein Haushalt doch ansammeln kann. Der Nebeneffekt: Das Dorf wuchs nach der Corona-Pandemie wieder mehr und mehr leicht beschwingt zusammen, und das erste Ziel vieler Bewohner war somit geschafft, die Menschen starten entrümpelt und geordnet in den Frühsommer, und der Ort war am Ende hübsch herausgeputzt.

Alte Spielsachen, Schallplatten, Geschirr, Bücher oder auch Kleidung wechselten die Besitzer für kleines Geld. Die Besucher kamen aus der näheren, aber auch der weiteren Region. „Das Wetter spielt super mit, die Leute sind gut drauf und in Kauflaune“, erklärte eine junge Anbieterin und fügte schmunzelnd hinzu: „Sollte eine Wiederholung geplant sein, wäre ich gern wieder mit dabei.“

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