Lörrach (bk). Lörrachs Stadtverwaltung möchte die Bürgerschaft in die Umsetzung des IBA-Projekts „Am Zoll Lörrach Riehen“ einbinden. Das Thema wird am morgigen Donnerstag im Hauptausschuss erörtert.

Mit der Aufnahme des Vorhabens in das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ stehen für desen Umsetzung bis zu 5,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Stadt hat sich damit verpflichtet, das gelegentlich auch als „Mobilitätsdrehscheibe am Zoll“ bezeichnete Projekt am „Tag der Städtebauförderung – Samstag, 5. Mai – oder am 12. Mai der Öffentlichkeit zu präsentieren und die Beteiligung der Bürger zu stärken“, wie Fachbereichsleiterin Monika Neuhöfer-Avdic in der Sitzungsvorlage erläutert. Dabei möchte sich die Kommune von einem auf solche „Maßnahmen spezialisierten Büro unterstützen lassen“.

Angedacht seien Aktivitäten, die die interessierte Öffentlichkeit – insbesondere Anwohner – für die Planungen sensibilisieren und bei fortschreitender Konkretisierung Anregungen zum Projekt einholen. Für dieses Jahr seien deshalb zunächst niederschwellige Offerten wie etwa Infos zum Projektstand sowie Quartierspaziergänge geplant.

Der Eigenanteil der Stadt an der Finanzierung des Büros bleibt laut Beschlussvorlage überschaubar. Im Jahr 2018 dürfte er sich in einer Höhe zwischen 1800 und 3000 Euro bewegen.