Lörrach Theater für einen guten Zweck

Bei der Spendenübergabe (v.l.): Helmke Schmidt-Lange (Tubas Herz), Christine Leufke (Familienzentrum), Marie Kania (KiGa St. Anna), Marija Marlenica (Kreuzweg), Nikolai Graupner, Jürgen Exner (Freundeskreis Asyl), Hedy Witz (Kolpingverein), Johannes Brogle (Pfadfinder), Stefan Heinz (Erich Reisch Haus), Frieder Speck, Thomas Winzer und Joachim Gottschalk. Foto: Nils Straßel Foto: Die Oberbadische

Die Schauspieler der Stettener Theatergruppe möchten mit ihren Inszenierungen vor allem eines: Menschen helfen. Seit 2008 spenden sie den gesamten Reinerlös ihrer Veranstaltungen für soziale Zwecke. Die im vergangenen Jahr erwirtschaftete Summe betrug 5200 Euro: Sie wurde am Dienstag an neun verschiedene Institutionen übergeben.

Von Nils Straßel

Lörrach. „Aus Spaß an der Freud“, haben sich alle an den Aufführungen Beteiligten verpflichtet, den Erlös sozialen Zwecken zuzuführen, erläutert Organisator Frieder Speck bei der Spendenübergabe am Lörracher Familienzentrum.

Ein Vertreter von jeder der neun begünstigten Einrichtungen war anwesend, zudem waren Nikolai Graupner von der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden sowie Joachim Gottschalk und Thomas Winzer von der Theatergruppe zugegen. „Ohne die Unterstützung der Sparkasse als Hauptsponsor unserer Stücke und der Stettener Geschäftswelt wären diese Projekte nicht möglich“, bedankte sich Speck.

Von den 5200 Euro aus den Aufführungen des Stücks „Die Nibelungen – D‘ Revolution in Stette?“ gingen jeweils 500 Euro an den Kindergarten St. Anna in Stetten, das Lörracher Familienzentrum, das Erich Reisch Haus und die Diakonische Stadtarbeit Kreuzweg (die sich für obdachlose Menschen einsetzen), die Lörracher Libanonhilfe, den Freundeskreis Asyl und Tubas Herz (ein Verein, der ein Waisenhaus in Afghanistan betreibt).

Ein Dankeschön in Höhe von 200 Euro wurde an den Kolpingverein Stetten übergeben, dessen Räumlichkeiten von der Theatergruppe zum Proben genutzt werden dürfen.

1500 Euro – der größte Teil des Spendenbetrags – ging an die Pfadfinder Stetten.

Da der Verein die gesamte Bewirtung sowie den Aufbau für die Theateraufführungen der Stettener übernommen hat, sei die Spende laut Speck auch als Lohn für geleistete Dienste zu verstehen.

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