Lörrach Turbulentes Pointenfeuerwerk

Gruppenbild mit Prüfer: In der Szene spielen (v. l.) Kerstin Kapfer, Franz Hartmann, Joachim Geiser, Katja Schmuck-Bachmann, Sandra Herrmann, Thomas Schulte und Ursel Golomb. Foto: Markus Greiß Foto: Die Oberbadische

Turbulent geht es in der Kriminalkomödie „Halbpension mit Leiche“ zu, mit der das Lörracher Bühneli am 9. November Premiere feiert.

Von Markus Greiß

Lörrach. Fünf Mörder aus einer Selbsthilfegruppe eröffnen im Rahmen einer Resozialisierungsmaßnahme die Pension „Fünf im Glück“ und hoffen auf fünf Sterne im Hotelführer. Als erste Gäste treffen ausgerechnet die behandelnde Psychologin und ihr Ehemann ein.

Ob das Paar wirklich nur zur Entspannung gekommen ist, ist aber fraglich. Als dann plötzlich eine Leiche in der Lobby liegt, scheint klar: Da ist einer rückfällig geworden. Und just in dem Moment klingelt der Hotelprüfer an der Tür. Jetzt gibt‘s nur noch eins: Die Leiche muss weg, und zwar schnell.

Diesen turbulenten Stoff hat sich das  Bühneli Lörrach für seine Theaterproduktion 2019/2020 ausgesucht. Er stammt aus der Feder der unter dem Namen „Die Acht“ kooperierenden Kriminalschriftsteller Sandra Lüpkes, Jürgen Kehrer, Carsten Sebastian Henn, Tatjana Kruse, Ralf Kramp, Sabine Trinkaus, Peter Godazgar und Kathrin Heinrichs.

Das Lörracher Theater wollte nach der Vorjahresproduktion „Müllers Mühle“, die dem Ensemble laut Regisseur Felix Ebner sowohl bei den Proben als bei den Aufführungen viel Spaß gemacht hatte, erneut eine Komödie inszenieren.

Außerdem hat das Bühneli das Glück, auch in diesem Jahr wieder auf viele Spieler zählen zu können. So fiel die Wahl auf „Halbpension mit Leiche“.

Die fünf Mörder – das 70-jährige tüddelige Tantchen, die extravagante ehemalige Bardame Pretty, der hitzige Koch Horst, die tierliebende Esoterikerin Jayashree und der penible Putzteufel Ingolf – sind allesamt schillernde Typen. „Jeder hat einen eigenen Charakter, den man ausspielen kann“, so Kerstin Kapfer, erste Vorsitzende des Bühneli, beim Pressegespräch.

Alle Rollen doppelt besetzt

Die acht Rollen sind mit 16 Schauspielern doppelt besetzt. Auf diese Weise lässt sich die zeitliche Beanspruchung der Akteure während der Spielzeit einigermaßen im Rahmen halten. Keine Doppelbesetzungen gibt es laut Ebner und Kapfer hingegen bei den Funktionen hinter der Bühne. Die Theaterleitung ist somit nicht nur stets für neue Schauspieler offen, sondern auch für Mitstreiter in den Bereichen Bühnenbau, Vorverkauf sowie Maske und Frisuren.

Ab der Premiere, die am 9. November um 20 Uhr stattfindet, wird das Stück immer freitags und samstags gespielt – und zwar so lange, wie die Nachfrage anhält. Das Team rechnet mit einem Spielzeitende um Ostern. Sehr begehrt sind in der Vergangenheit vor allem die Aufführungen am 31. Dezember gewesen. Der Vorverkauf für die zwei Silvestervorstellungen findet bereits am 2. November zwischen 14 und 16 Uhr statt.

Mehr  Informationen unter www.buehneli.com

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