Anzeige Unwetter – alles geregelt?

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Der Rhein bei Rheinfelden nach Starkregen Foto: Peter Ade

Kreis Lörrach (pad). Gewitter, Stürme und sogar Orkane fegen immer wieder über Deutschland hinweg. Sie verursachen massive Schäden und sind lebensgefährlich. Extreme Wetterereignisse kommen immer wieder vor, durch den Klimawandel werden sie häufiger. Das macht gute Vorsorge unerlässlich.

Stürme können hohe Geschwindigkeiten erreichen und lose Gegenstände mit großer Wucht mitreißen. Dies kann zu Verletzungen bei Menschen und Schäden am Haus führen. Daher ist es wichtig, alle Gegenstände außerhalb des Hauses vor dem Aufkommen des Unwetters gut zu sichern. Das Dach eines Hauses ist bei einem Sturm besonders gefährdet, da es viele Angriffsflächen bietet.

Örtlich begrenzte Starkregen führen häufig in kleinen Flusseinzugsgebieten dazu, dass Bäche und Flüsse in kurzer Zeit anschwellen. Sie können sich zu Sturzfluten mit großer Zerstörungskraft entwickeln. Mehren sich erste Warnungen vor einem Hochwasser, ist es wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben. Wetterwarnungen sowie Meldungen von Behörden sollten genau verfolgt werden. Besteht akute Gefahr für ein Hochwasser, sollten zügig bauliche Maßnahmen getroffen werden.

Grundsätzlich gilt: Schäden am Haus (Dach, Fenster, Keller) können etwas für die Wohngebäudeversicherung sein. Schäden am Hausrat werden ein Fall für die Hausratversicherung. Für Sturmschäden haften beispielsweise Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen. Allerdings: Stürmisch finden die Gesellschaften es erst ab Windstärke 8. Hat der Sturm Ziegel und Dachpappe mitgehen lassen und lässt sich die Windstärke im Nachhinein nicht feststellen, kann gegebenenfalls trotzdem von einem Sturmschaden ausgegangen werden. Zumindest dann, wenn in der Umgebung auch andere Gebäude oder Gegenstände durch den Sturm beschädigt wurden oder der Schaden an einem intakten Haus nur durch einen Sturm entstanden sein kann.

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