Lörrach Viel zu tun

Die Feuerwehr beim Einsatz in der Grabenstraße Foto: Meller Foto: Die Oberbadische

Zu einem ungewöhnlich gehäuften Einsatzaufkommen in relativ kurzer Zeit kam es zwischen Montag und Mittwoch insbesondere für den Einsatzabschnitt Nord der Feuerwehr Lörrach mit den Abteilungen Brombach, Haagen und Hauingen.

Lörrach. Zu zwei kleineren Vegetationsbränden wurden die Abteilungen Brombach und Haagen am Montagabend um 18.07 Uhr und um 18.18 Uhr alarmiert. Beide konnten laut einer Mitteilung bereits nach kurzer Zeit abgelöscht werden. Die Ursache ist jeweils unbekannt.

Am Dienstagmittag erfolgte dann die Alarmierung des Einsatzabschnittes Nord mit den Feuerwehrabteilungen Hauingen, Brombach und Haagen unterstützt von den hauptamtlichen Kräften der Feuerwache Lörrach, zum Brand in einer Lackierkabine eines Produktionsbetriebes in Hauingen. Arbeiter hatten den Brand bereits mittels Pulverlöscher bekämpft und konnten eine größere Brandausweitung verhindern (wir berichteten).

Die Abteilung Hauingen musste am Dienstagnachmittag außerdem zum Brand eines Komposthaufens in die Hebelstraße ausrücken. Da anfangs über Notruf gemeldet wurde, dass das Feuer auf Gebäude übergreifen zu drohe, wurde die Einsatzstufe erhöht. Doch der Brand konnte bereits durch das erste Löschfahrzeug zügig abgelöscht werden, und die restlichen Kräfte brauchten nicht mehr einzugreifen.

Ebenfalls noch am Dienstag, um 21.51 Uhr, wurden die Abteilungen Brombach und Hauingen zu einem mutmaßlichen Wohnungsbrand durch einen ausgelösten Rauchmelder in der Badstraße alarmiert.

Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass das Geräusch aus einem Mülleimer kam, der weder qualmte noch brannte. Vermutlich wurde bei einer Wohnungsauflösung ein intakter Rauchmelder im Mülleimer entsorgt, der dann aus ungeklärten Gründen Alarm auslöste.

Die Abteilung Lörrach wurde außerdem am Mittwoch um 15.43 Uhr zu einem Wohnhaus in die Grabenstraße gerufen. Nach einer Heizungswartung hatten Bewohner ungewöhnliche Geräusche der Gasheizung sowie einen deutlichen Gasgeruch wahrgenommen (wir berichteten).

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde durch diese die Gaszufuhr geschlossen. Sämtliche Messungen der Feuerwehr verliefen aber negativ – es war kein Gasgeruch mehr feststellbar.

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